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Dike schlägt Adikia
um 520 v. Chr.
Die Bilder der Bandhenkelamphora sind in schwarz- bzw. rotfiguriger Technik ausgeführt. Die Hauptbilder auf dem Gefäßkörper sind rotfigurig: Dike, die Personifikation des Rechts, schlägt mit einem Hammer auf Adikia (Unrecht) ein. Diese ist durch die Tätowierungen an Armen und Beinen als Nichtgriechin (Thrakerin?) gekennzeichnet. Namensbeischriften belegen die Identifizierung der allegorischen Darstellung, die in der attischen Vasenmalerei singulär ist. Auf der Rückseite trägt Aias den Leichnam des Achilleus in das Lager der Griechen. Schwarzfigurig gemalt sind die Silene und Mänaden der Halsbilder und der Tierfries (Löwen, Eber) auf dem Mündungsrand.



Die Bilder der Bandhenkelamphora sind in schwarz- bzw. rotfiguriger Technik ausgeführt. Die Hauptbilder auf dem Gefäßkörper sind rotfigurig: Dike, die Personifikation des Rechts, schlägt mit einem Hammer auf Adikia (Unrecht) ein. Diese ist durch die Tätowierungen an Armen und Beinen als Nichtgriechin (Thrakerin?) gekennzeichnet. Namensbeischriften belegen die Identifizierung der allegorischen Darstellung, die in der attischen Vasenmalerei singulär ist. Auf der Rückseite trägt Aias den Leichnam des Achilleus in das Lager der Griechen. Schwarzfigurig gemalt sind die Silene und Mänaden der Halsbilder und der Tierfries (Löwen, Eber) auf dem Mündungsrand.
Zeit:
um 520 v. Chr.
Objektbezeichnung
Bandhenkelamphora
Kultur
Griechisch
Fundort:
Caere (Cerveteri, Italien)
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 27,4 cm, Dm. 14,4 cm, 646 g
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 3722
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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