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Abschied eines Kriegers
um 500 v. Chr.
Das Innenbild der Trinkschale zeigt eine Abschiedsszene: Eine Frau reicht einem bärtigen gerüsteten Krieger, der in der Rechten eine Schale hält, aus einer Kanne die Abschiedsspende. Auf den Außenseiten sind Szenen zu sehen, in denen sich Krieger rüsten. Vielleicht handelt es sich um die trojanischen Königssöhne, die sich hier im Beisein ihrer Eltern, des Königs Priamos und der Hekabe, auf den Kampf gegen die Griechen vorbereiten, sowie um den Abschied des trojanischen Heerführers Hektor von seiner Frau Andromache. Die Schale ist ein Meisterwerk aus der Frühzeit des Duris, der sein Werk am oberen Rand des Innenbildes signierte (Doris egraphsen: Duris hat [es] gemalt; den Buchstaben Psi kannte das frühe attische Alphabet nicht und der Laut /u/ wurde erst später durch "ou" wiedergegeben); am Rand des Standringes befindet sich die Signatur des Töpfers Python. Duris war einer der produktivsten und bedeutendsten attisch rotfigurigen Schalenmaler. Mehr als 300 Vasen werden ihm zugeschrieben, 39 davon signierte er als Maler. Seine Schaffenszeit reicht von etwa 500 bis 470 v. Chr.; sie wird in eine frühe, eine mittlere und eine späte Arbeitsperiode eingeteilt. Mit dem Töpfer Python bildete er für lange Zeit eine Werkstattgemeinschaft.






Das Innenbild der Trinkschale zeigt eine Abschiedsszene: Eine Frau reicht einem bärtigen gerüsteten Krieger, der in der Rechten eine Schale hält, aus einer Kanne die Abschiedsspende. Auf den Außenseiten sind Szenen zu sehen, in denen sich Krieger rüsten. Vielleicht handelt es sich um die trojanischen Königssöhne, die sich hier im Beisein ihrer Eltern, des Königs Priamos und der Hekabe, auf den Kampf gegen die Griechen vorbereiten, sowie um den Abschied des trojanischen Heerführers Hektor von seiner Frau Andromache. Die Schale ist ein Meisterwerk aus der Frühzeit des Duris, der sein Werk am oberen Rand des Innenbildes signierte (Doris egraphsen: Duris hat [es] gemalt; den Buchstaben Psi kannte das frühe attische Alphabet nicht und der Laut /u/ wurde erst später durch "ou" wiedergegeben); am Rand des Standringes befindet sich die Signatur des Töpfers Python. Duris war einer der produktivsten und bedeutendsten attisch rotfigurigen Schalenmaler. Mehr als 300 Vasen werden ihm zugeschrieben, 39 davon signierte er als Maler. Seine Schaffenszeit reicht von etwa 500 bis 470 v. Chr.; sie wird in eine frühe, eine mittlere und eine späte Arbeitsperiode eingeteilt. Mit dem Töpfer Python bildete er für lange Zeit eine Werkstattgemeinschaft.
Zeit:
um 500 v. Chr.
Objektbezeichnung
Schale
Kultur
Griechisch
Fundort:
Caere (Cerveteri, Italien)
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 13 cm, Dm. 33 cm
(Innenbild): Dm. 21,1 cm
Beschriftung
(im Innenbild:)
Δο̄ρις ἔγραφσεν (Dōris égraphsen: Douris hat [es] gemalt)
(auf dem Rand des Fußes, von rechts nach iinks geschrieben:)
Πυθο̄ν (Python)
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 3694
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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