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Ausfahrt eines Kriegers
520 - 510 v. Chr.
Das Hauptbild des kelchförmigen Mischgefäßes zeigt die Ausfahrt eines Kriegers: in der Mitte ein Viergespann in Vorderansicht mit Krieger und Lenker auf dem Wagen; auf beiden Seiten bärtige Krieger, die die Pferde noch zurückhalten. Auf der Rückseite zwei Kampfszenen: links ein Krieger mit Lanze gegen ein wendendes Viergespann, rechts ein Kämpferpaar und ein fliehender Krieger. Auf dem unteren Friesstreifen ist eine Götterversammlung vor der Geburt der Athena dargestellt: in der Mitte Zeus auf einem Klappstuhl, umgeben von zwei Geburtsgöttinnen (Eileithyiai), links Ares, rechts Hermes. Auf der Rückseite eine Abschiedsszene. Der Kelchkrater ist eine Gefäßform, die um 530 v. Chr. in Athen erfunden und vor allem in rotfiguriger Technik bemalt wurde. Schwarzfigurige Beispiele sind selten. Dem Antimenes-Maler und seiner Gruppe zugeschrieben.


Das Hauptbild des kelchförmigen Mischgefäßes zeigt die Ausfahrt eines Kriegers: in der Mitte ein Viergespann in Vorderansicht mit Krieger und Lenker auf dem Wagen; auf beiden Seiten bärtige Krieger, die die Pferde noch zurückhalten. Auf der Rückseite zwei Kampfszenen: links ein Krieger mit Lanze gegen ein wendendes Viergespann, rechts ein Kämpferpaar und ein fliehender Krieger. Auf dem unteren Friesstreifen ist eine Götterversammlung vor der Geburt der Athena dargestellt: in der Mitte Zeus auf einem Klappstuhl, umgeben von zwei Geburtsgöttinnen (Eileithyiai), links Ares, rechts Hermes. Auf der Rückseite eine Abschiedsszene. Der Kelchkrater ist eine Gefäßform, die um 530 v. Chr. in Athen erfunden und vor allem in rotfiguriger Technik bemalt wurde. Schwarzfigurige Beispiele sind selten. Dem Antimenes-Maler und seiner Gruppe zugeschrieben.
Zeit:
520 - 510 v. Chr.
Objektbezeichnung
Kelchkrater
Kultur
Griechisch
Fundort:
Caere (Cerveteri, Italien)
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 41 cm, Dm. 49,5 cm, 19,2 kg
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 3618
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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