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Grabstele des Demetrios

um 100 v. Chr.

Der Verstorbene sitzt auf einem Stuhl und reicht einer vor ihm stehenden Frau (wohl seine Gemahlin) zum Abschied seine Rechte. Unter dem Bildfeld die griechische Inschrift "Lebe wohl, edler Demetrios, Sohn des Ktetes". Auffallend sind zwei große (linke) Hände mit ausgestreckten Fingern im Reliefgrund. Die Symbolik dieser Hände, die in späthellenistischer und römischer Zeit wiederholt auf Grabmälern vorkommen, ist vor allem eine apotropäische: Es sind so genannte Fluchhände, die das Grab unter den Schutz der Götter stellen und vor Grabschändern und Räubern bewahren sollen. Bemerkenswert sind auch die gut erhaltenen roten Farbreste auf der Archivolte und im Giebelfeld.

Der Verstorbene sitzt auf einem Stuhl und reicht einer vor ihm stehenden Frau (wohl seine Gemahlin) zum Abschied seine Rechte. Unter dem Bildfeld die griechische Inschrift "Lebe wohl, edler Demetrios, Sohn des Ktetes". Auffallend sind zwei große (linke) Hände mit ausgestreckten Fingern im Reliefgrund. Die Symbolik dieser Hände, die in späthellenistischer und römischer Zeit wiederholt auf Grabmälern vorkommen, ist vor allem eine apotropäische: Es sind so genannte Fluchhände, die das Grab unter den Schutz der Götter stellen und vor Grabschändern und Räubern bewahren sollen. Bemerkenswert sind auch die gut erhaltenen roten Farbreste auf der Archivolte und im Giebelfeld.

Zeit:
um 100 v. Chr.

Objektbezeichnung:
Grabdenkmal

Kultur:
Griechisch

Fundort:
Delos (Griechenland)

Material/Technik:
Marmor

Maße:
89 cm × 43,5 cm × 14 cm

Beschriftung:
Δημήτριος
Κτήτου.
Χρηστὲ χαῖρε.

(G. Tozzi 2017)

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.:
Antikensammlung, I 1054

Provenienz:
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen