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Kopf einer Schwarzafrikanerin
Ende 6. Jh. v. Chr.
Zu den kostbarsten Trinkgefäßen, die seit dem Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. in Athen im Kult und beim Gelage Verwendung fanden, zählen die Kopfgefäße. Der mit schwarzem Glanzton überzogene Gefäßkörper des zweihenkeligen Bechers (Kantharos) stellt ein weibliches Gesicht dar, das in der Antike aufgrund der dunklen Hautfarbe sicherlich als exotisch wahrgenommen wurde. Die Frau trägt eine Löckchenfrisur und eine Haube, die mit rot-goldenen Ornamenten verziert ist. Ohren und Ohrschmuck sind aufgemalt. Bei Lippen und Nasenlöchern ist der Tongrund sichtbar, Augäpfel und Zähne sind weiß bemalt. Der Mündungstrichter, der auf dem Kopf der Frau aufsitzt, ist in rotfiguriger Technik gestaltet und mit Palmetten und Blüten verziert. S. Stoss, in: Seperate but Inseperable: Mythology and Culture of Ancient Greece and Rome. Ausstellungskatalog National Museum of Korea (Seoul 2023).



Zu den kostbarsten Trinkgefäßen, die seit dem Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. in Athen im Kult und beim Gelage Verwendung fanden, zählen die Kopfgefäße. Der mit schwarzem Glanzton überzogene Gefäßkörper des zweihenkeligen Bechers (Kantharos) stellt ein weibliches Gesicht dar, das in der Antike aufgrund der dunklen Hautfarbe sicherlich als exotisch wahrgenommen wurde. Die Frau trägt eine Löckchenfrisur und eine Haube, die mit rot-goldenen Ornamenten verziert ist. Ohren und Ohrschmuck sind aufgemalt. Bei Lippen und Nasenlöchern ist der Tongrund sichtbar, Augäpfel und Zähne sind weiß bemalt. Der Mündungstrichter, der auf dem Kopf der Frau aufsitzt, ist in rotfiguriger Technik gestaltet und mit Palmetten und Blüten verziert. S. Stoss, in: Seperate but Inseperable: Mythology and Culture of Ancient Greece and Rome. Ausstellungskatalog National Museum of Korea (Seoul 2023).
Zeit:
Ende 6. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Kantharos
Kultur
Griechisch
Fundort:
Caere (Cerveteri, Italien)
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 17,6 cm, Dm. 14,6 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 3714
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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