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Spieltisch
1. - 2. Jahrhundert
In die Oberseite des Marmorblocks ist ein Spielbrett eingraviert. Gespielt wurde XII scripta (etwa: 12-Augen) oder alea (Würfel). Zwölf Augen waren dabei das erreichbare Maximum, es wurde also ursprünglich mit zwei Würfeln gespielt. Das Spiel darf als Vorläufer des Backgammon (im östlichen Mittelmeerraum auch Tabla oder Tavli) gelten. Zunächst wurden Spielsteine auf drei, später zwei Reihen zu je zwölf Feldern entsprechend den Würfen gezogen. Spielbretter wie dieses wurden oft auf Sitzstufen oder Straßenpflaster eingraviert. Dieser Stein ist offenbar ebenso im Freien verwendet worden, wie die Öffnung für das Ablaufen von Regenwasser an einer der Ecken belegt.


In die Oberseite des Marmorblocks ist ein Spielbrett eingraviert. Gespielt wurde XII scripta (etwa: 12-Augen) oder alea (Würfel). Zwölf Augen waren dabei das erreichbare Maximum, es wurde also ursprünglich mit zwei Würfeln gespielt. Das Spiel darf als Vorläufer des Backgammon (im östlichen Mittelmeerraum auch Tabla oder Tavli) gelten. Zunächst wurden Spielsteine auf drei, später zwei Reihen zu je zwölf Feldern entsprechend den Würfen gezogen. Spielbretter wie dieses wurden oft auf Sitzstufen oder Straßenpflaster eingraviert. Dieser Stein ist offenbar ebenso im Freien verwendet worden, wie die Öffnung für das Ablaufen von Regenwasser an einer der Ecken belegt.
Zeit:
1. - 2. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Tisch
Kultur
Römisch
Fundort:
Ephesos große Halle südlich der Südwand (Selçuk, Kleinasien, Türkei)
Material/Technik:
Marmor
Maße:
L/H 120 × B 70 × D/T 26 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1626
Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1957 nachträglich inventarisiert
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