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Hochzeit
um 430 v. Chr.
Als Hochzeitsgefäß war die Loutrophoros von besonderer Bedeutung, da in ihr aus der heiligen Quelle das Wasser geholt wurde, das die Braut am Vorabend der Hochzeit beim kultischen Bad verwendete. Nach der Hochzeit wurden in Athen die Loutrophoren häufig in einem Nymphenheiligtum geweiht, sie wurden aber auch unverheirateten Mädchen als symbolischer Nachvollzug der Ehezeremonie ins Grab mitgegeben. Hochzeitsdarstellungen, wie Brautzug, Geschenkübergabe oder Brautempfang, sind der Bildschmuck dieser kultischen Gefäße: Der Bräutigam ergreift die verhüllte Hand der Braut; darüber fliegt Eros. Links eine Frau mit einer Tänie (Schmuckbinde), rechts eine weitere mit Fackeln in den Händen. Auf der Rückseite zwei Frauen mit Geschenken, die linke trägt einen Korb, die rechte eine Tänie. Dem Frauenbad-Maler zugeschrieben.

Als Hochzeitsgefäß war die Loutrophoros von besonderer Bedeutung, da in ihr aus der heiligen Quelle das Wasser geholt wurde, das die Braut am Vorabend der Hochzeit beim kultischen Bad verwendete. Nach der Hochzeit wurden in Athen die Loutrophoren häufig in einem Nymphenheiligtum geweiht, sie wurden aber auch unverheirateten Mädchen als symbolischer Nachvollzug der Ehezeremonie ins Grab mitgegeben. Hochzeitsdarstellungen, wie Brautzug, Geschenkübergabe oder Brautempfang, sind der Bildschmuck dieser kultischen Gefäße: Der Bräutigam ergreift die verhüllte Hand der Braut; darüber fliegt Eros. Links eine Frau mit einer Tänie (Schmuckbinde), rechts eine weitere mit Fackeln in den Händen. Auf der Rückseite zwei Frauen mit Geschenken, die linke trägt einen Korb, die rechte eine Tänie. Dem Frauenbad-Maler zugeschrieben.
Zeit:
um 430 v. Chr.
Objektbezeichnung
Loutrophoros
Kultur
Griechisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 50,3 cm, Dm. 12,6 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 2027
Provenienz
Rhousopoulos, Rh., Athen; 1912 Kauf
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