Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Save object
You may download and use the image for private purposes. Nutzungsbedingungen & AGBs
To request to use the image for commercial or academic purposes, please send us a reproduction request
Weibliche Figur
Naqada I-Kultur, 4000-3500 v. Chr.
Die stehende Figur macht einen etwas gedrungenen Eindruck. Ihre Beine sind geschlossen und die Oberarme liegen eng am Körper an; die Unterarme sind abgewinkelt und die Hände überkreuzt. Das runde, volle Gesicht mit der breiten Nase und den wulstigen Lippen wird von einer Strähnenfrisur eingerahmt. Augen, Brustwarzen und Nabel wurden ausgebohrt, die Augen sind mit einem nicht näher bestimmbaren Material eingelegt. Figuren wie diese wurden in Gräbern gefunden. Auch andere Grabbeigaben wurden in prä- und frühdynastischer Zeit häufig aus Elfenbein hergestellt. Neben menschlichen Figuren sind Tierfiguren, z. B. Nilpferde, sowie verzierte Kämme, Haarnadeln und Perlen belegt. Das verwendete Elfenbein stammt zumeist von den Stoßzähnen von Nilpferden, welche in prädynastischer Zeit noch im gesamten Niltal heimisch waren. In Ägypten ist bereits in der so genannten Badari-Kultur eine menschliche Elfenbeinfigur belegt; sie datiert in die Zeit um 5000 v. Chr. Eine mit dem Wiener Exemplar vergleichbare Frauenfigur aus der Naqada-Zeit in derselben Haltung, mit ähnlicher Strähnenfrisur und Modellierung des Körpers befindet sich heute im British Museum in London (EA 32142). Die Naqada-Kultur (um 4000 bis 3000 v. Chr.) ist eine der bedeutendsten prähistorischen Kulturen Ägyptens. Sie wird in drei Abschnitte unterteilt, an denen die technologischen, sozialen und politischen Entwicklungen ablesbar sind. Benannt wurde die Naqada-Kultur nach einem der etwas nördlich von Luxor in Oberägypten gelegenen Hauptfundorte, wo am Ende des 19. Jahrhunderts der englische Archäologe und Ägyptologe William Flinders Petrie unzählige Gräber aus prädynastischer Zeit freilegte.







Die stehende Figur macht einen etwas gedrungenen Eindruck. Ihre Beine sind geschlossen und die Oberarme liegen eng am Körper an; die Unterarme sind abgewinkelt und die Hände überkreuzt. Das runde, volle Gesicht mit der breiten Nase und den wulstigen Lippen wird von einer Strähnenfrisur eingerahmt. Augen, Brustwarzen und Nabel wurden ausgebohrt, die Augen sind mit einem nicht näher bestimmbaren Material eingelegt. Figuren wie diese wurden in Gräbern gefunden. Auch andere Grabbeigaben wurden in prä- und frühdynastischer Zeit häufig aus Elfenbein hergestellt. Neben menschlichen Figuren sind Tierfiguren, z. B. Nilpferde, sowie verzierte Kämme, Haarnadeln und Perlen belegt. Das verwendete Elfenbein stammt zumeist von den Stoßzähnen von Nilpferden, welche in prädynastischer Zeit noch im gesamten Niltal heimisch waren. In Ägypten ist bereits in der so genannten Badari-Kultur eine menschliche Elfenbeinfigur belegt; sie datiert in die Zeit um 5000 v. Chr. Eine mit dem Wiener Exemplar vergleichbare Frauenfigur aus der Naqada-Zeit in derselben Haltung, mit ähnlicher Strähnenfrisur und Modellierung des Körpers befindet sich heute im British Museum in London (EA 32142). Die Naqada-Kultur (um 4000 bis 3000 v. Chr.) ist eine der bedeutendsten prähistorischen Kulturen Ägyptens. Sie wird in drei Abschnitte unterteilt, an denen die technologischen, sozialen und politischen Entwicklungen ablesbar sind. Benannt wurde die Naqada-Kultur nach einem der etwas nördlich von Luxor in Oberägypten gelegenen Hauptfundorte, wo am Ende des 19. Jahrhunderts der englische Archäologe und Ägyptologe William Flinders Petrie unzählige Gräber aus prädynastischer Zeit freilegte.
Time:
Naqada I-Kultur, 4000-3500 v. Chr.
Object Name
Statuette
Culture
Ägyptisch
Location of discovery:
Abydos (vermutlich)
Material/technology:
Elfenbein
Dimensions:
H 8,65 cm, B 2 cm, T (Kopf) 1,63 cm, G 10,345 g
Copyright
Kunsthistorisches Museum, Ägyptisch - Orientalische Sammlung
Invs.
Ägyptische Sammlung, INV 10239
Provenance
2005 Ankauf
Browse more
Similar items you might be interested in

Napf mit Ritzmuster El-Kubanija Nord, Grab 19 d 2 C-Gruppe, ca. 2100-2000 v. Chr.

Votivstatue eines Mannes Zyprisch, Eisenzeit, archaisch 550 - 525 v. Chr.

Reliefplatte mit zwei Stierköpfen Südarabien Vermutlich 1.-3. Jh. n. Chr.

Versuch über das Kostüm der vorzüglichsten Völker des Alterthums, des Mittelalters und der neuern Zeiten Robert von Spalart 1796 - 1837

Sarkophag: Fragment eines Sarkophages: Knabenbüste Römisch, Kaiserzeit 2. - 3. Jh. n. Chr.

Tjenena seated Theben (vermutlich) 18th Dynasty, reign of Thutmose IV, ca. 1410 BC;

Relieffragment mit dem Kopf einer Dame Fundort unbekannt 19. Dynastie, Anfang 13. Jh. v. Chr.

Upper part from a statue of Thutmose III Fundort unbekannt 18th Dynasty, reign of Thutmose III, 1504–1452 BC

Standing woman Giza (vermutlich) beginning of the 6th Dynasty, ca. 2360 BC

Uschebti des Echnaton Amarna 18. Dynastie, Zeit des Echnaton, 1372-1355 v. Chr.

Königskopf mit Krone Fundort unbekannt,Theben-West, Deir el-Medina (vermutlich) 20. Dynastie, Zeit Ramses' IX., 1139-1120 v. Chr.

Seated statue of Sebek-em-inu Fundort unbekannt 12th Dynasty, ca. 1929-1877 BC

Statue of the god Imi-khent-wer Memphis, Gebiet um (vermutlich) 19th Dynasty, reign of Ramesses II, 1304–1237 BC;

Statue group of Kai-pu-ptah and Ipep Giza, Mastaba des Kai-pu-ptah (G. 4461), Eingang zur Kultkammer late 5th Dynasty, ca. 2400 BC





