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Rechte Hälfte einer Aufsatzplatte mit Darstellung einer Besfigur zwischen ruhenden Sphingen: Männlicher Sphinx
1. Hälfte 1. Jh. n. Chr.
Ein männlicher Sphinx blickt nach links, auf seinem Haupt erhebt sich eine Uräusschlange. Das Haar ist im Nacken zu einem Knoten gebunden, aus dem zwei Strähnen herabfallen. Ein dichter Bart umrahmt das Gesicht. Auf dem Rücken des Fabelwesens liegt eine Girlande, sein Schwanz geht in Ranken über, aus denen Blüten wachsen. Eine davon führt unter dem Leib des Sphinx hindurch und endet in einer Lotosblüte. Diese wird am Stiel von einer zwergenwüchsigen Gestalt gehalten, von der sich noch der linke Arm erhalten hat. Es handelt sich um den ägyptischen Gott Bes, der einst die Mitte der Platte bildete. In der linken, heute fehlenden Reliefhälfte war eine weibliche Sphinx dargestellt.
Die Aufsatzplatte wird oben von einem lesbischen Kyma (einem Zierfries) abgeschlossen; darüber liegt eine Reihe von Palmetten, die durch Bögen miteinander verbunden sind. Auf dem gesamten Relief haben sich reiche Farbspuren erhalten.



Ein männlicher Sphinx blickt nach links, auf seinem Haupt erhebt sich eine Uräusschlange. Das Haar ist im Nacken zu einem Knoten gebunden, aus dem zwei Strähnen herabfallen. Ein dichter Bart umrahmt das Gesicht. Auf dem Rücken des Fabelwesens liegt eine Girlande, sein Schwanz geht in Ranken über, aus denen Blüten wachsen. Eine davon führt unter dem Leib des Sphinx hindurch und endet in einer Lotosblüte. Diese wird am Stiel von einer zwergenwüchsigen Gestalt gehalten, von der sich noch der linke Arm erhalten hat. Es handelt sich um den ägyptischen Gott Bes, der einst die Mitte der Platte bildete. In der linken, heute fehlenden Reliefhälfte war eine weibliche Sphinx dargestellt.
Die Aufsatzplatte wird oben von einem lesbischen Kyma (einem Zierfries) abgeschlossen; darüber liegt eine Reihe von Palmetten, die durch Bögen miteinander verbunden sind. Auf dem gesamten Relief haben sich reiche Farbspuren erhalten.
Zeit:
1. Hälfte 1. Jh. n. Chr.
Objektbezeichnung
Campanarelief
Kultur
Römisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Ton, reiche Reste der ehemaligen Bemalung
Maße:
31,8 cm × 23,2 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, V 34
Provenienz
1819 vorhanden; vermutlich Kauf 1803 aus Sammlung Wutky, Michael, Maler, Wien
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