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Münzschrank, Kabinettschrank, Möbel
Ende 16. Jahrhundert
Der Kabinettschrank ist in Form eines dreigeschossigen Palastes aus Marmor und Alabaster gefertigt. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss sind durch Blendarkaden gegliedert, in denen sich männliche antikisierende bzw. weibliche Relieffigürchen befinden. Beide Geschosse werden von einem Umgang mit Balustrade abgeschlossen. Das Obergeschoss bildet einen zweistöckigen Pavillon, der von Hermen getragen ist. In der Mitte des ersten Pavillons steht ein silberner Brunnen, im zweiten Pavillon befindet sich unter einem Baldachin ein thronender Mann. Vier an den Bau angesetzte Treppentürmchen mit überkuppelten Pavillons bilden die Verbindung der Geschosse. Die Hermen an den Treppentürmen und jene des Thronbaldachins sind aus Holz gefertigt und bemalt; alle übrigen Figürchen bestehen aus Alabaster bzw. aus Bronze und sind vergoldet. An einem der Türme befindet sich am Sockel ein Schloss. Durch Aufsperren des Schlosses ist der Turm abnehmbar, dahinter gibt es eine Öffnung, die den eigentlichen Inhalt sichtbar macht: einen zylinderförmigen, drehbaren Kasten aus Holz mit 6 mal 28 übereinander liegenden Laden. Die Ausnehmungen der Laden zeigen, dass der Kasten für einen bereits vorhandenen Bestand an Pretiosen - Münzen, Kameen und Schmucksachen - angefertigt worden ist. Ein in Verwendung und Aufbau sehr ähnliches, in Augsburg entstandenes Objekt befindet sich heute in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien (Inv.-Nr. KK_3390). Es ist nahe liegend anzunehmen, dass auch dieser Kabinettschrank in Augsburg hergestellt wurde.






Der Kabinettschrank ist in Form eines dreigeschossigen Palastes aus Marmor und Alabaster gefertigt. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss sind durch Blendarkaden gegliedert, in denen sich männliche antikisierende bzw. weibliche Relieffigürchen befinden. Beide Geschosse werden von einem Umgang mit Balustrade abgeschlossen. Das Obergeschoss bildet einen zweistöckigen Pavillon, der von Hermen getragen ist. In der Mitte des ersten Pavillons steht ein silberner Brunnen, im zweiten Pavillon befindet sich unter einem Baldachin ein thronender Mann. Vier an den Bau angesetzte Treppentürmchen mit überkuppelten Pavillons bilden die Verbindung der Geschosse. Die Hermen an den Treppentürmen und jene des Thronbaldachins sind aus Holz gefertigt und bemalt; alle übrigen Figürchen bestehen aus Alabaster bzw. aus Bronze und sind vergoldet. An einem der Türme befindet sich am Sockel ein Schloss. Durch Aufsperren des Schlosses ist der Turm abnehmbar, dahinter gibt es eine Öffnung, die den eigentlichen Inhalt sichtbar macht: einen zylinderförmigen, drehbaren Kasten aus Holz mit 6 mal 28 übereinander liegenden Laden. Die Ausnehmungen der Laden zeigen, dass der Kasten für einen bereits vorhandenen Bestand an Pretiosen - Münzen, Kameen und Schmucksachen - angefertigt worden ist. Ein in Verwendung und Aufbau sehr ähnliches, in Augsburg entstandenes Objekt befindet sich heute in der Kunstkammer des Kunsthistorischen Museums in Wien (Inv.-Nr. KK_3390). Es ist nahe liegend anzunehmen, dass auch dieser Kabinettschrank in Augsburg hergestellt wurde.
Zeit:
Ende 16. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Kabinettschrank, Münzschrank, Möbel
Kultur
Augsburg
Material/Technik:
Alabaster, Marmor, Holz, Silber, Bronze, Halbedelstein
Maße:
H. 65 cm, Dm. 50 cm
Bildrecht
Schloss Ambras Innsbruck
Inv. Nr.
Schloss Ambras Innsbruck, PA 904
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