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Löwe

2. Jh. n. Chr.

Die Statuette stellt in realistischer Weise einen wild brüllenden Löwen mit weit offenem Rachen dar. Schon in der Antike galt er als Sinnbild für Stärke, Mut und Tapferkeit und begegnet im Mythos beispielsweise als der sogenannte nemeische Löwe, der sein Unwesen in Griechenland treibt. In dieser Erzählung ist er der unverwundbare Gegner des Helden Hercules. Auch mit den Göttern kann er als Begleittier verbunden sein, so ist er vor allem im Umfeld des Bacchus zu finden. Kleine Löwen dürften in Griechenland heimisch gewesen sein, ihren Darstellungen kann also durchaus eine reale Kenntnis der Tiere zugrunde gelegen haben. In der römischen Kaiserzeit wurden wilde Tiere für grausame, öffentlich stattfindende Kämpfe zwischen Mensch und Tier nach Rom importiert. S. Stoss, in: Seperate but Inseperable: Mythology and Culture of Ancient Greece and Rome. Ausstellungskatalog National Museum of Korea (Seoul 2023).

Die Statuette stellt in realistischer Weise einen wild brüllenden Löwen mit weit offenem Rachen dar. Schon in der Antike galt er als Sinnbild für Stärke, Mut und Tapferkeit und begegnet im Mythos beispielsweise als der sogenannte nemeische Löwe, der sein Unwesen in Griechenland treibt. In dieser Erzählung ist er der unverwundbare Gegner des Helden Hercules. Auch mit den Göttern kann er als Begleittier verbunden sein, so ist er vor allem im Umfeld des Bacchus zu finden. Kleine Löwen dürften in Griechenland heimisch gewesen sein, ihren Darstellungen kann also durchaus eine reale Kenntnis der Tiere zugrunde gelegen haben. In der römischen Kaiserzeit wurden wilde Tiere für grausame, öffentlich stattfindende Kämpfe zwischen Mensch und Tier nach Rom importiert. S. Stoss, in: Seperate but Inseperable: Mythology and Culture of Ancient Greece and Rome. Ausstellungskatalog National Museum of Korea (Seoul 2023).

Zeit:
2. Jh. n. Chr.

Objektbezeichnung
Statuette

Kultur
Römisch

Fundort:
Unbekannt

Material/Technik:
Marmor

Maße:
31 cm × 14 cm × 19 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1612

Provenienz
Witke, Bernhard, Wien; 1944 Kauf