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Igel
600 - 580 v. Chr.
Der Igel, der im antiken Griechenland, wenn auch stachelig, als Haustier gehalten wurde, war in der Archaik ein beliebtes Motiv für Salbölgefäße. Der Körper des kleinen Igelgefäßes ist mit braunen Punkten, die die Stacheln andeuten, überzogen. Der Ausguss befindet sich an der Oberseite und ist ebenso bemalt wie Schnauze, Augen und die Ohren des Tieres. Neben brauner Farbe sind auch Reste von Rot zu erkennen. Die Klugheit des Igels, als Vorratssammler oder Wetterprophet, war in der Antike sprichwörtlich. Sein Stachelfell, mit dem auch Stoffe aufbereitet wurden, machte das Tier zum einem begehrten Handelsobjekt. S. Stoss, in: Seperate but Inseperable: Mythology and Culture of Ancient Greece and Rome. Ausstellungskatalog National Museum of Korea (Seoul 2023).






Der Igel, der im antiken Griechenland, wenn auch stachelig, als Haustier gehalten wurde, war in der Archaik ein beliebtes Motiv für Salbölgefäße. Der Körper des kleinen Igelgefäßes ist mit braunen Punkten, die die Stacheln andeuten, überzogen. Der Ausguss befindet sich an der Oberseite und ist ebenso bemalt wie Schnauze, Augen und die Ohren des Tieres. Neben brauner Farbe sind auch Reste von Rot zu erkennen. Die Klugheit des Igels, als Vorratssammler oder Wetterprophet, war in der Antike sprichwörtlich. Sein Stachelfell, mit dem auch Stoffe aufbereitet wurden, machte das Tier zum einem begehrten Handelsobjekt. S. Stoss, in: Seperate but Inseperable: Mythology and Culture of Ancient Greece and Rome. Ausstellungskatalog National Museum of Korea (Seoul 2023).
Zeit:
600 - 580 v. Chr.
Objektbezeichnung
Figürliches Gefäß
Kultur
Griechisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 6,3 cm, L. 10,7 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 4441
Provenienz
Harrach Stephanie, Wien I, Freyung 3; 1960 Geschenk
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