Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Aschenkiste: Kampf des Kadmos mit dem Drachen

2. Jh. v. Chr.

In hellenistischer Zeit kamen in Nordetrurien kastenförmige Aschenurnen mit Reliefschmuck auf. Beliebt waren Darstellungen mit Unterweltsbezug oder mythologische Szenen, die den Tod oder die Unentrinnbarkeit des Schicksals thematisieren. Gewappnet mit Linnenpanzer, (heute verlorenem) Schwert und Schild bezwingt Kadmos, der mythische Gründer der Stadt Theben in Böotien (Griechenland), einen bärtigen Drachen. Das Untier bewacht die Quelle, an der Kadmos Wasser für das Gründungsopfer holen will. Mit seinem schuppigen Körper umschlingt es einen toten Gefährten des Kadmos. Am Rand zwei weitere Krieger, an den Schmalseiten Unterweltsdämonen. Auf dem Deckel ruht der Verstorbene mit bekränztem Haupt. Er trägt Tunika und Mantel und hält eine Schale (Inv.-Nr. I 1045b).

In hellenistischer Zeit kamen in Nordetrurien kastenförmige Aschenurnen mit Reliefschmuck auf. Beliebt waren Darstellungen mit Unterweltsbezug oder mythologische Szenen, die den Tod oder die Unentrinnbarkeit des Schicksals thematisieren. Gewappnet mit Linnenpanzer, (heute verlorenem) Schwert und Schild bezwingt Kadmos, der mythische Gründer der Stadt Theben in Böotien (Griechenland), einen bärtigen Drachen. Das Untier bewacht die Quelle, an der Kadmos Wasser für das Gründungsopfer holen will. Mit seinem schuppigen Körper umschlingt es einen toten Gefährten des Kadmos. Am Rand zwei weitere Krieger, an den Schmalseiten Unterweltsdämonen. Auf dem Deckel ruht der Verstorbene mit bekränztem Haupt. Er trägt Tunika und Mantel und hält eine Schale (Inv.-Nr. I 1045b).

Zeit:
2. Jh. v. Chr.

Objektbezeichnung
Aschenurne

Kultur
Etruskisch

Fundort:
Unbekannt

Material/Technik:
Alabaster

Maße:
Außenmaß : 46 cm x 66 cm x 27,5 cm
mit Aufsatz (b): 99 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1045 a

Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen