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Justitia (Allegorie der Gerechtigkeit)

2. Drittel 16. Jahrhundert | Hans Kels d. J.

Autonome Kleinbronzen als Sammelobjekte in Gestalt von Statuetten und Plaketten begannen nördlich der Alpen erst nach 1500 eine Rolle zu spielen. Entsprechende Anregungen durch die italienische Renaissance wurden in dieser Frühzeit vor allem in Nürnberg und Augsburg aufgegriffen und mit lokalen Traditionen des Bronzegusses verbunden. Vielfach hatten die Arbeiten aber auch eine praktische Funktion als Schmuck von Möbeln, Türen oder Brunnen.

Autonome Kleinbronzen als Sammelobjekte in Gestalt von Statuetten und Plaketten begannen nördlich der Alpen erst nach 1500 eine Rolle zu spielen. Entsprechende Anregungen durch die italienische Renaissance wurden in dieser Frühzeit vor allem in Nürnberg und Augsburg aufgegriffen und mit lokalen Traditionen des Bronzegusses verbunden. Vielfach hatten die Arbeiten aber auch eine praktische Funktion als Schmuck von Möbeln, Türen oder Brunnen.

Künstler/in:
Hans Kels d. J. (um 1500 Kaufbeuren - 1565/66 Augsburg) DNB

Zeit:
2. Drittel 16. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Relief; Plakette; Bronzeplastik

Kultur
Augsburg

Material/Technik:
Bronze, vergoldet

Maße:
H. 8 cm, B. 7 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer

Inv. Nr.
Kunstkammer, 6068

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