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Oidipus und die Sphinx
470 - 460 v. Chr.
Das Rätsel der Sphinx ist eine der berühmtesten Szenen aus dem thebanischen Sagenzyklus: In der Mitte hockt die Sphinx auf einer hohen Säule, um sie sind elf Männer und Jünglinge gruppiert. Täglich versammelten sich die Bewohner von Theben um das Ungeheuer, das jeden verschlang, der nicht folgendes Rätsel lösen konnte: "Was geht am Morgen auf vier, zu Mittag auf zwei und am Abend auf drei Beinen?" Der Sphinx gegenüber steht rechts der thebanische Königssohn Oidipus in Reisetracht. Er ist heimgekehrt, um das Rätsel zu lösen und die Stadt von dem Männer mordenden Untier zu befreien. Er nennt die Lösung: Gemeint ist der Mensch. Die Sphinx wird sich daraufhin in den Abgrund stürzen. Der - zwischen der Sphinx und Oidipus befindlichen - Signatur zufolge hat Hermonax, ein Schüler des Berliner-Malers, diese Vase zwischen 470 und 460 v. Chr. bemalt. Die Beliebtheit dieses Themas in der Vasenmalerei wird mit der Thebanischen Trilogie von Aischylos in Verbindung gebracht.






Das Rätsel der Sphinx ist eine der berühmtesten Szenen aus dem thebanischen Sagenzyklus: In der Mitte hockt die Sphinx auf einer hohen Säule, um sie sind elf Männer und Jünglinge gruppiert. Täglich versammelten sich die Bewohner von Theben um das Ungeheuer, das jeden verschlang, der nicht folgendes Rätsel lösen konnte: "Was geht am Morgen auf vier, zu Mittag auf zwei und am Abend auf drei Beinen?" Der Sphinx gegenüber steht rechts der thebanische Königssohn Oidipus in Reisetracht. Er ist heimgekehrt, um das Rätsel zu lösen und die Stadt von dem Männer mordenden Untier zu befreien. Er nennt die Lösung: Gemeint ist der Mensch. Die Sphinx wird sich daraufhin in den Abgrund stürzen. Der - zwischen der Sphinx und Oidipus befindlichen - Signatur zufolge hat Hermonax, ein Schüler des Berliner-Malers, diese Vase zwischen 470 und 460 v. Chr. bemalt. Die Beliebtheit dieses Themas in der Vasenmalerei wird mit der Thebanischen Trilogie von Aischylos in Verbindung gebracht.
Time:
470 - 460 v. Chr.
Object Name
Pelike
Culture
Griechisch
Location of discovery:
Caere (Cerveteri, Italien)
Material/technology:
Ton
Dimensions:
H. 39,5 cm, Dm. 26,5 cm
Copyright
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Invs.
Antikensammlung, IV 3728
Provenance
Oesterr. Museum Wien; 1865 aus Slg. A. Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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