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Wagenrennen (A), Achilles und Troilos (B)
4. Viertel 6. Jh. v. Chr.
Der Körper der Halsamphora ist durch sieben umlaufende schwarze Streifen horizontal gegliedert; in der untersten sind schwarze Strahlen zu sehen. Die Henkelzonen sind, jeweils zwischen Augen, mit figürlichen Szenen geschmückt: Seite A zeigt ein Viergespann im Galopp, das ein bärtige Wagenlenker in vorgebeugter Haltung antreibt. Unter den Pferden sind drei Buchstaben zu lesen (soe), die Inschrift ergibt keinen Sinn (Nonsense-Inschrift). Auf Seite B verfolgt der griechische Held Achill den Königssohn Troilos, der zu Ross rechtshin flieht und seine Rechte nach hinten streckt. Über den Bildern liegen schwarze Zungen, am Hals gegenständiger Palmetten-Blütenfries. In den Boden der Vase ist eine Händlermarke eingeritzt, die, auf den Kopf gestellt, vielleicht auf einem griechischen Alpha basiert. Bei den in Farbe aufgemalten Nummern handelt es sich um die Inventarnummer (rot) sowie um Nummern früherer Besitzer der Vase.








Der Körper der Halsamphora ist durch sieben umlaufende schwarze Streifen horizontal gegliedert; in der untersten sind schwarze Strahlen zu sehen. Die Henkelzonen sind, jeweils zwischen Augen, mit figürlichen Szenen geschmückt: Seite A zeigt ein Viergespann im Galopp, das ein bärtige Wagenlenker in vorgebeugter Haltung antreibt. Unter den Pferden sind drei Buchstaben zu lesen (soe), die Inschrift ergibt keinen Sinn (Nonsense-Inschrift). Auf Seite B verfolgt der griechische Held Achill den Königssohn Troilos, der zu Ross rechtshin flieht und seine Rechte nach hinten streckt. Über den Bildern liegen schwarze Zungen, am Hals gegenständiger Palmetten-Blütenfries. In den Boden der Vase ist eine Händlermarke eingeritzt, die, auf den Kopf gestellt, vielleicht auf einem griechischen Alpha basiert. Bei den in Farbe aufgemalten Nummern handelt es sich um die Inventarnummer (rot) sowie um Nummern früherer Besitzer der Vase.
Zeit:
4. Viertel 6. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Halsamphora
Kultur
Griechisch
Fundort:
Caere (Cerveteri, Italien)
Material/Technik:
Ton
Maße:
26,5 cm, 814 g, 16,2 cm
Beschriftung
(unter dem Viergespann Nonsense-Inschrift:)
σοε
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 3602
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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