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Schwert mit Scheide

Das Schwert ist stilistisch eindeutig als oberitalienische Arbeit anzusprechen. Bei dieser Waffe kann es sich nur um ein Geschenk anlässlich der Hochzeit Maximilians I. in zweiter Ehe mit der Prinzessin Bianca Maria Sforza, Tochter des Herzogs von Mailand 1494 handeln. Sowohl die Inschrift "in dio armor" auf dem Handgriff des Schwertes als auch die vergoldete Ätzung, die Amor umgeben von tollenden Putti zeigt, spielen auf Liebe und Heirat an. Das geätzte, aus einer Vase wachsende Akanthusbäumchen, verweist schließlich auf den erhofften Kindersegen.

Das Schwert ist stilistisch eindeutig als oberitalienische Arbeit anzusprechen. Bei dieser Waffe kann es sich nur um ein Geschenk anlässlich der Hochzeit Maximilians I. in zweiter Ehe mit der Prinzessin Bianca Maria Sforza, Tochter des Herzogs von Mailand 1494 handeln. Sowohl die Inschrift "in dio armor" auf dem Handgriff des Schwertes als auch die vergoldete Ätzung, die Amor umgeben von tollenden Putti zeigt, spielen auf Liebe und Heirat an. Das geätzte, aus einer Vase wachsende Akanthusbäumchen, verweist schließlich auf den erhofften Kindersegen.

Zeit:
wohl 1494

Objektbezeichnung
Schwert mit Scheide

Kultur
Mailand

Material/Technik:
Klinge: Eisen, geschmiedet, teils geätzt. Ätzung: feuervergoldet. Parierstange, Knauf: Messing, graviert, feuervergoldet. Griff: Holz, teils mit Perlmutt, Bein, Holz belegt. Messing, feuervergoldet. Scheide: Holz. Leder, teils geprägt. Lederband. Schnalle: Eisen. Ortblech: Silber, getrieben, teils graviert, feuervergoldet.

Maße:
L 106,5 cm x B 23 cm x T 3 cm
Scheide: L 80,5 cm x B 7,7 cm x T 4,5 cm

Beschriftung
Antiqua-Inschrift: “IN DIO AM.R”

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer

Inv. Nr.
Hofjagd- und Rüstkammer, A 170

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