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Marx Welser; Bildnis eines jungen Mannes

2. Viertel 16. Jahrhundert | I. P. Meister

Mit dem geographisch irreführenden Begriff der „Donauschule“ bezeichnet die Forschung unterschiedliche Künstler im süddeutsch-österreichisch-böhmischen Raum, deren Werke ein völlig neues Naturempfinden zeigen. Spätgotische Gestaltungsmittel mischen sich mit einer Sicht auf Körper und Raum, die es zuvor nicht gegeben hat. Die Landschaft wird in einem bis dahin unbekannten Maße Teil der Darstellung oder sogar eigenständiges Thema.

Mit dem geographisch irreführenden Begriff der „Donauschule“ bezeichnet die Forschung unterschiedliche Künstler im süddeutsch-österreichisch-böhmischen Raum, deren Werke ein völlig neues Naturempfinden zeigen. Spätgotische Gestaltungsmittel mischen sich mit einer Sicht auf Körper und Raum, die es zuvor nicht gegeben hat. Die Landschaft wird in einem bis dahin unbekannten Maße Teil der Darstellung oder sogar eigenständiges Thema.

Werkstatt:
I. P. Meister (1. Drittel16. Jahrhundert)

Zeit:
2. Viertel 16. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Relief; Holzschnitzerei

Kultur
Passau

Material/Technik:
Buchsbaumholz

Maße:
H. 12,5 cm, B. 10 cm, T. 1 cm

Beschriftung
"MW 1542" mit dem Wappen der Welser (VS); "Den XI. january A[nno] 97 / hat mir die Frau Polix:[ena] / Pilgramin Von Puchaim / d[a]z pilt geschenkht zu / Waidhofen / Hanß V. Fernberg / LVS + Ankerzeichen" (RS)

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer

Inv. Nr.
Kunstkammer, 4246

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