Henkelschale
Die Aufgabe, Einzelteile von Steingefäßen zusammenzufügen, Standfüße oder Henkel anzubringen, fiel den Goldschmieden zu. Am Prager Hof kam es jedoch häufig bereits bei der Konzeption der Werke zu einem Zusammenspiel von Steinschneidern, Goldschmieden und Juwelieren, in das auch Maler und Bildschnitzer einbezogen waren. In solchen Werken erreichte der Kaiser jene Exklusivität, die ihm für die Bestände seiner Sammlung angemessen schien.
Titel:
Henkelschale
Künstler/in:
anonym (Steinschnitt) () DNB
Zeit:
Steinschnitt: Ende 15. oder Anfang 16. Jahrhundert; Fassung: spätes 16. Jahrhundert
Objektbezeichnung:
Gefäß; Schale
Kultur:
Italienisch (?) (Steinschnitt), Prag (Fassung)
Zugeschrieben an:
Anton Schweinberger (Fassung) (um 1550 Augsburg - 1603 Prag) DNB
Material/Technik:
Stein, Jaspis, Herkunft unbekannt (Pyrit durchdringt die ganze Masse); Fassung: Silber, vergoldet
Maße:
12,9 cm × 24,7 cm
Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer
Inv. Nr.:
Kunstkammer, 1646