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Laokoon

16.-17. Jahrhundert

Bei dem Kopf handelt es sich um eine barockzeitliche Kopie einer der berühmtesten antiken Statuengruppen, der sogenannten Laokoon-Gruppe. Diese wurde Anfang des 16. Jahrhunderts in Rom wiederentdeckt. Die Darstellung zeigt eine dramatische Szene aus der mythologischen Erzählung des trojanischen Krieges, wo der trojanische Priester Laokoon mitsamt seinen Söhnen von zwei Schlangen befallen und schließlich getötet wird. Diese waren ihm vom Gott Apollon gesandt worden, da der Priester durch ein Vergehen seinen Zorn auf sich gezogen hatte. Das überaus große Interesse an antiker Skulptur führte zu einer reichen Kopienproduktion in der Neuzeit. Dabei wurden, teilweise auch von bedeutenden zeitgenössischen Bildhauern, sowohl die gesamte Gruppe, als auch besonders ausdrucksstarke Teile – wie hier der Kopf – kopiert. Besonders das Pathos, also den leidenschaftlichen Gefühlsausdruck, hatte man in den Gesichtern bewundert.

Bei dem Kopf handelt es sich um eine barockzeitliche Kopie einer der berühmtesten antiken Statuengruppen, der sogenannten Laokoon-Gruppe. Diese wurde Anfang des 16. Jahrhunderts in Rom wiederentdeckt. Die Darstellung zeigt eine dramatische Szene aus der mythologischen Erzählung des trojanischen Krieges, wo der trojanische Priester Laokoon mitsamt seinen Söhnen von zwei Schlangen befallen und schließlich getötet wird. Diese waren ihm vom Gott Apollon gesandt worden, da der Priester durch ein Vergehen seinen Zorn auf sich gezogen hatte. Das überaus große Interesse an antiker Skulptur führte zu einer reichen Kopienproduktion in der Neuzeit. Dabei wurden, teilweise auch von bedeutenden zeitgenössischen Bildhauern, sowohl die gesamte Gruppe, als auch besonders ausdrucksstarke Teile – wie hier der Kopf – kopiert. Besonders das Pathos, also den leidenschaftlichen Gefühlsausdruck, hatte man in den Gesichtern bewundert.

Zeit:
16.-17. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Kopf

Kultur
Neuzeitlich

Fundort:
Unbekannt

Material/Technik:
Marmor

Maße:
59 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 202

Provenienz
Ambraser Sammlung; 1847 Übernahme