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Diskuswerfer
2. Jh. n. Chr., nach griechischem Original des Myron um 450 v. Chr.
Kopf einer Marmorkopie des Diskuswerfers (Diskobolos) des Myron. Das Original aus Bronze ist nicht erhalten, die am weitesten vollständige Kopie befindet sich in Rom (Museo Nazionale Romano). Myron, der neben Polyklet und Phidias zu den bedeutendsten Bildhauern der griechischen Klassik des 5. Jahrhunderts v. Chr. zählt, war vor allem an komplizierten Bewegungsabläufen interessiert, doch wirkt die Bewegung beim Diskuswerfer nicht in die Tiefe, vielmehr ist die Gestalt wie ein Relief in die Fläche ausgebreitet.
Das ideale Bildnis des Athleten zeichnet sich durch eine eng am Schädel anliegende, kleinteilige Kurzhaarfrisur aus.





Kopf einer Marmorkopie des Diskuswerfers (Diskobolos) des Myron. Das Original aus Bronze ist nicht erhalten, die am weitesten vollständige Kopie befindet sich in Rom (Museo Nazionale Romano). Myron, der neben Polyklet und Phidias zu den bedeutendsten Bildhauern der griechischen Klassik des 5. Jahrhunderts v. Chr. zählt, war vor allem an komplizierten Bewegungsabläufen interessiert, doch wirkt die Bewegung beim Diskuswerfer nicht in die Tiefe, vielmehr ist die Gestalt wie ein Relief in die Fläche ausgebreitet.
Das ideale Bildnis des Athleten zeichnet sich durch eine eng am Schädel anliegende, kleinteilige Kurzhaarfrisur aus.
Zeit:
2. Jh. n. Chr., nach griechischem Original des Myron um 450 v. Chr.
Objektbezeichnung
Kopf
Kultur
Römisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Marmor
Maße:
24,3 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1288
Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen
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