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Armband
Ende 5. bis Anfang 6. Dynastie, ca. 2450-2350 v. Chr.
Im Grab einer ungestörten männlichen Bestattung in Giza wurden unter anderem ein Diadem (7529), ein Großer Schmuckkragen (9072) und dieses Armband gefunden. Durch den Zerfall der Leiche und die Auflösung der Perlenknüpfungen war der Schmuckkragen und das Armband völlig in einzelne Perlen und die zusätzlichen Fayence-Elemente zerfallen. Aufgrund von in situ-Fotos, die die Situation unmittelbar bei Öffnung des Sarges zeigen, war es möglich, mit Hilfe von Vergleichsobjekten den Schmuckkragen und das Armband zu rekonstruieren. Das Armband besteht aus zehn Reihen Ringperlen, die von vier Perlenschiebern gehalten werden. Das Armband 9073 wurde aus den unter den Nummern 7531-7534 inventarisierten Perlenschiebern und aus Ringperlen der Nummern 7518 und 7519 (vgl. auch Schmuckkragen 9072) rekonstruiert.



Im Grab einer ungestörten männlichen Bestattung in Giza wurden unter anderem ein Diadem (7529), ein Großer Schmuckkragen (9072) und dieses Armband gefunden. Durch den Zerfall der Leiche und die Auflösung der Perlenknüpfungen war der Schmuckkragen und das Armband völlig in einzelne Perlen und die zusätzlichen Fayence-Elemente zerfallen. Aufgrund von in situ-Fotos, die die Situation unmittelbar bei Öffnung des Sarges zeigen, war es möglich, mit Hilfe von Vergleichsobjekten den Schmuckkragen und das Armband zu rekonstruieren. Das Armband besteht aus zehn Reihen Ringperlen, die von vier Perlenschiebern gehalten werden. Das Armband 9073 wurde aus den unter den Nummern 7531-7534 inventarisierten Perlenschiebern und aus Ringperlen der Nummern 7518 und 7519 (vgl. auch Schmuckkragen 9072) rekonstruiert.
Zeit:
Ende 5. bis Anfang 6. Dynastie, ca. 2450-2350 v. Chr.
Objektbezeichnung
Schmuck
Kultur
Ägyptisch
Fundort:
Giza, S 316
Material/Technik:
Fayence, gelbe, grüne und blaue Glasur
Maße:
L 15 cm, B 3,5 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Ägyptisch - Orientalische Sammlung
Inv. Nr.
Ägyptische Sammlung, INV 9073
Provenienz
1981 inventarisiert, 1914 Geschenk der Akademie der Wissenschaften in Wien aus der Grabung von H. Junker in Giza 1912/13
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