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Gott mit Geierkopf
Ca. 1300-1100 v. Chr.
Die Figur einer geierköpfigen Gottheit ist aus einem Stück geschnitzt. Beide Arme, die separat gearbeitet sind, hängen seitlich neben dem Körper herab. Der Gott steht in Schrittstellung auf einem quaderförmigen Sockel. Er trägt eine Strähnenperücke, einen breiten, aufgemalten Schmuckkragen und einen Schendit-Schurz. An den Handgelenken sind Armbänder dargestellt. Außergewöhnlich sind die drei roten (Sonnen-)Scheiben, die vorne auf den beiden Schultern und beim Nabel aufgemalt sind. Dadurch wird der Gott als einer der Sternengötter charakterisiert, wie sie z. B. von der astronomischen Decke des Grabes von Sethos I. im Tal der Könige her bekannt sind. Das gesamte Stück weist feine Details auf, die in Bemalung auf einer dünnen Stuckschicht angegeben sind.






Die Figur einer geierköpfigen Gottheit ist aus einem Stück geschnitzt. Beide Arme, die separat gearbeitet sind, hängen seitlich neben dem Körper herab. Der Gott steht in Schrittstellung auf einem quaderförmigen Sockel. Er trägt eine Strähnenperücke, einen breiten, aufgemalten Schmuckkragen und einen Schendit-Schurz. An den Handgelenken sind Armbänder dargestellt. Außergewöhnlich sind die drei roten (Sonnen-)Scheiben, die vorne auf den beiden Schultern und beim Nabel aufgemalt sind. Dadurch wird der Gott als einer der Sternengötter charakterisiert, wie sie z. B. von der astronomischen Decke des Grabes von Sethos I. im Tal der Könige her bekannt sind. Das gesamte Stück weist feine Details auf, die in Bemalung auf einer dünnen Stuckschicht angegeben sind.
Zeit:
Ca. 1300-1100 v. Chr.
Objektbezeichnung
Statuette
Kultur
Ägyptisch
Fundort:
Fundort unbekannt
Material/Technik:
Holz, Stucküberzug, bemalt
Maße:
H 20 cm, B 4,85 cm, T 5,7 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Ägyptisch - Orientalische Sammlung
Inv. Nr.
Ägyptische Sammlung, INV 10220
Provenienz
2004 Schenkung des Vereins der Freunde des Kunsthistorischen Museums
a gift from the Friends of the Kunsthistorisches Museum Vienna
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