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Ariadne
3. - 5. Jh. n. Chr.
Das farbenprächtige Bild mit der Büste der Ariadne bildet das Gegenstück zur Tabula des Dionysos (Inv.-Nr. VIII 1b). Ariadne ist wirkungsvoll vor einem purpurfarbenen Hintergrund dargestellt. Sie blickt nach rechts und lächelt wohl ihrem Gefährten Dionysos zu. Ihre auffällig großen, schwarz umrandeten Augen, der herzförmige Mund und die schwarzen Locken sind gut mit gemalten Mumienporträts aus Panopolis vergleichbar. Im antiken Mythos wird die von Theseus verlassene Ariadne, die Gemahlin des Dionysos, durch Zeus unsterblich gemacht. Ab der Mitte des 3. Jahrhunderts wurden in Ägypten die Verstorbenen eingehüllt in ihre Kleider und in Tücher bestattet und nicht mehr nach altägyptischem Brauch mumifiziert. Aus der Spätantike sind durch die besonderen klimatischen Umstände in der Wüste viele Textilien erhalten, die unter dem Begriff koptische Stoffe bekannt sind.


Das farbenprächtige Bild mit der Büste der Ariadne bildet das Gegenstück zur Tabula des Dionysos (Inv.-Nr. VIII 1b). Ariadne ist wirkungsvoll vor einem purpurfarbenen Hintergrund dargestellt. Sie blickt nach rechts und lächelt wohl ihrem Gefährten Dionysos zu. Ihre auffällig großen, schwarz umrandeten Augen, der herzförmige Mund und die schwarzen Locken sind gut mit gemalten Mumienporträts aus Panopolis vergleichbar. Im antiken Mythos wird die von Theseus verlassene Ariadne, die Gemahlin des Dionysos, durch Zeus unsterblich gemacht. Ab der Mitte des 3. Jahrhunderts wurden in Ägypten die Verstorbenen eingehüllt in ihre Kleider und in Tücher bestattet und nicht mehr nach altägyptischem Brauch mumifiziert. Aus der Spätantike sind durch die besonderen klimatischen Umstände in der Wüste viele Textilien erhalten, die unter dem Begriff koptische Stoffe bekannt sind.
Zeit:
3. - 5. Jh. n. Chr.
Objektbezeichnung
Bildeinsatz
Kultur
Spätrömisch
Fundort:
Achmim (Ägypten)
Material/Technik:
Wolle auf Leinen, Buntwirkerei
Maße:
H. 27,5 cm, B. 30 cm (Einsatz)
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, VIII 1 a
Provenienz
Richter, Franz, Wien; aus Slg. Theodor, Graf, Wien; 1906 Kauf aus dem Nachlass
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