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Streitkolben
Der hier gezeigte Streitkolben stammt aus der Rüstkammer Erzherzog Ferdinands II. von Tirol. Der in Osteuropa besonders gebräuchliche Streitkolben mit kugel- oder birnenförmigen Kopf, der auf Polnisch Buzdygan (Busican) genannt wurde, diente neben seiner Verwendung als Waffe vor allem als das Würdezeichen der Reiteroffiziere oder der höheren Kommandanten. Diese Schlagwaffe stammte wohl ursprünglich aus dem Orient und fand neben den polnischen auch bei den türkischen und ungarischen Truppen weite Verbreitung.



Der hier gezeigte Streitkolben stammt aus der Rüstkammer Erzherzog Ferdinands II. von Tirol. Der in Osteuropa besonders gebräuchliche Streitkolben mit kugel- oder birnenförmigen Kopf, der auf Polnisch Buzdygan (Busican) genannt wurde, diente neben seiner Verwendung als Waffe vor allem als das Würdezeichen der Reiteroffiziere oder der höheren Kommandanten. Diese Schlagwaffe stammte wohl ursprünglich aus dem Orient und fand neben den polnischen auch bei den türkischen und ungarischen Truppen weite Verbreitung.
Besitzer/in:
Ferdinand II. (1564-1595), Erzherzog von Österreich und Landesherr von Tirol (1529 - 1595) DNBarrow_outward
Historische Schenkung:
Lazarus Sohn d. Rutland von Schwendi (1522 - 1584) DNBarrow_outward
Zeit:
um 1550
Objektbezeichnung
Streitkolben
Kultur
Ungarisch-Türkisch
Material/Technik:
Schlagkopf: Kupferlegierung, getrieben, vergoldet. Schaft: Holz, Silberdraht. Textil: schwarzer Samt (nur noch in Resten vorhanden). Griff: Silber getrieben, vergoldet. Nägel: Eisen mit Messingkappen.
Maße:
L 75,5 cm x Dm 6,9 cm
Gewicht: 1,10 kg
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer
Inv. Nr.
Hofjagd- und Rüstkammer, C 135g
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