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Dreibeiniges Räuchergefäß
5. - 6. Jh.
Becken und Deckel des kugelförmigen Gefäßes, das auf drei hohlgegossene, abgespreizte Standfüße gelötet ist, sind durch ein Scharnier miteinander verbunden und mittels eines Verschlußhakens verschließbar. Auf dem Deckel, der in einem Aufsatz in Form einer spitzen Mütze mit horizontalem Rand und Öse an der Spitze ausläuft, sind drei tragische Theatermasken in flachem Relief dargestellt: Durch Mund- und Augenöffnungen sowie durch zwei gegenständige Löcher am Aufsatz konnte der Rauch aufsteigen. Dieser Typus des Räuchergefäßes wurde aufgestellt oder an der der Öse aufgehängt, war also nicht zum Schwenken gedacht.




Becken und Deckel des kugelförmigen Gefäßes, das auf drei hohlgegossene, abgespreizte Standfüße gelötet ist, sind durch ein Scharnier miteinander verbunden und mittels eines Verschlußhakens verschließbar. Auf dem Deckel, der in einem Aufsatz in Form einer spitzen Mütze mit horizontalem Rand und Öse an der Spitze ausläuft, sind drei tragische Theatermasken in flachem Relief dargestellt: Durch Mund- und Augenöffnungen sowie durch zwei gegenständige Löcher am Aufsatz konnte der Rauch aufsteigen. Dieser Typus des Räuchergefäßes wurde aufgestellt oder an der der Öse aufgehängt, war also nicht zum Schwenken gedacht.
Zeit:
5. - 6. Jh.
Objektbezeichnung
Räuchergefäß
Kultur
Römisch
Fundort:
Ephesos (Selçuk, Kleinasien, Türkei)
Material/Technik:
Bronze
Maße:
H.: 14,5 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, VI 3226
Provenienz
Sultan, Abdul, Hamid, II.; Österreichische Ausgrabungen in Ephesos; Geschenk an Kaiser Franz Joseph; 1913 nachträglich inventarisiert
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