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Paar Ohrgehänge mit Kameen

3. Jh. n. Chr.

Den Mittelteil des Ohrgehänges bildet jeweils eine ovale Kästchenfassung mit breitem, schräggekerbtem Rand, in die ein Onyxkameo eingesetzt ist. Der zweischichtige Stein zeigt das Brustbild einer Frau im Profil mit dem Mantel über der Schulter. Das strähnige, gewellte Haar fällt auf den Rücken herab und bildet im Nacken ein Zopfnest; dieses entspricht einer für das 3. Jahrhundert n. Chr. typischen Frisur. An die Fassung ist hinten ein S-förmiger Haken, unten ein trapezförmiger, quergerillter Blechstreifen angelötet, an dem in Ösen drei Golddrähte mit durchgesteckten, achtseitigen Prismen aus grünem, undurchsichtigem Glas hängen. An beiden Gehängen fehlt das mittlere Prisma. Die Kameen der beiden Ohrgehänge sind jeweils spiegelsymmetrisch.

Den Mittelteil des Ohrgehänges bildet jeweils eine ovale Kästchenfassung mit breitem, schräggekerbtem Rand, in die ein Onyxkameo eingesetzt ist. Der zweischichtige Stein zeigt das Brustbild einer Frau im Profil mit dem Mantel über der Schulter. Das strähnige, gewellte Haar fällt auf den Rücken herab und bildet im Nacken ein Zopfnest; dieses entspricht einer für das 3. Jahrhundert n. Chr. typischen Frisur. An die Fassung ist hinten ein S-förmiger Haken, unten ein trapezförmiger, quergerillter Blechstreifen angelötet, an dem in Ösen drei Golddrähte mit durchgesteckten, achtseitigen Prismen aus grünem, undurchsichtigem Glas hängen. An beiden Gehängen fehlt das mittlere Prisma. Die Kameen der beiden Ohrgehänge sind jeweils spiegelsymmetrisch.

Time:
3. Jh. n. Chr.

Culture
Römisch

Location of discovery:
Unbekannt

Material/technology:
Gold, Onyx, Glaspasten

Dimensions:
L. 3,8 cm, Gew. 3,22 bzw. 3,47 g

Copyright
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Invs.
Antikensammlung, VII 1017

Provenance
Kende, S., Auktionshaus Wien; früher Trau, Franz, Wien; 1951 Kauf bei Auktion