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Bärtiger Mann
2. Drittel 2. Jh. n. Chr.
Die gut erhaltene Büste stellt einen bärtigen Mann mittleren Alters dar. Am unteren Ende ist noch der Ansatz des Indextäfelchens erhalten, auf dem wahrscheinlich der Name stand. Der Kopf des Mannes hat eine starke Wendung nach links, der Blick schweift in die Ferne ab. Die hohe, in Falten gelegte Stirn mit einer kleinen Steilfalte an der Nasenwurzel gilt als Zeichen geistiger Anspannung. Seine energische Haltung und die Kleidung weisen darauf hin, dass der Dargestellte wohl eine wichtige Position innehatte und seine virtus, die (nicht nur militärische) Tüchtigkeit, zur Schau stellt. Er trägt eine Tunika und darüber ein Paludamentum, den römischen Feldherrnmantel. Das Männerporträt hat eine große physiognomische und stilistische Ähnlichkeit mit Bildnissen des Kaisers Antoninus Pius.

Die gut erhaltene Büste stellt einen bärtigen Mann mittleren Alters dar. Am unteren Ende ist noch der Ansatz des Indextäfelchens erhalten, auf dem wahrscheinlich der Name stand. Der Kopf des Mannes hat eine starke Wendung nach links, der Blick schweift in die Ferne ab. Die hohe, in Falten gelegte Stirn mit einer kleinen Steilfalte an der Nasenwurzel gilt als Zeichen geistiger Anspannung. Seine energische Haltung und die Kleidung weisen darauf hin, dass der Dargestellte wohl eine wichtige Position innehatte und seine virtus, die (nicht nur militärische) Tüchtigkeit, zur Schau stellt. Er trägt eine Tunika und darüber ein Paludamentum, den römischen Feldherrnmantel. Das Männerporträt hat eine große physiognomische und stilistische Ähnlichkeit mit Bildnissen des Kaisers Antoninus Pius.
Time:
2. Drittel 2. Jh. n. Chr.
Object Name
Porträtbüste
Culture
Römisch
Location of discovery:
Unbekannt
Material/technology:
Marmor
Dimensions:
H. gesamt: 78 cm
Copyright
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Invs.
Antikensammlung, I 140
Provenance
Milde, Vinzenz Eduard, Erzbischof, Wien; 1846 Geschenk
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