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Reliefblechstreifen, 16 Fragmente: Masken, Gigantomachie, Gelage, Kampf
500 - 475 v. Chr.
Der Reliefblechstreifen diente einst als Beschlag, vielleicht für ein Möbelstück. In sich wiederholender Abfolge sind drei Kampfgruppen zu sehen: 1.) Zeus (etruskisch: Tinia) und ein Wagenlenker im Viergespann; sie kämpfen gegen einen Steine schleudernden Giganten, unten Löwe und Lotosknospe; 2.) Athena (Menerva), am Arm Rundschild mit Tierprotomen, in der Rechten den ausgerissenen Arm ihres Gegners; 3.) Herakles (Hercle) mit Schwert oder ausgerissenem Arm (?) und Bogen im Kampf gegen zwei Giganten, unter ihm ein Vogel, rechts eine sich umblickende Gestalt. Die Giganten waren Riesengestalten der griechischen Mythologie, die im Auftrag ihrer Mutter Erde (griechisch: Ge) die Herrschaft des Zeus und der olympischen Götter stürzen sollten.



Der Reliefblechstreifen diente einst als Beschlag, vielleicht für ein Möbelstück. In sich wiederholender Abfolge sind drei Kampfgruppen zu sehen: 1.) Zeus (etruskisch: Tinia) und ein Wagenlenker im Viergespann; sie kämpfen gegen einen Steine schleudernden Giganten, unten Löwe und Lotosknospe; 2.) Athena (Menerva), am Arm Rundschild mit Tierprotomen, in der Rechten den ausgerissenen Arm ihres Gegners; 3.) Herakles (Hercle) mit Schwert oder ausgerissenem Arm (?) und Bogen im Kampf gegen zwei Giganten, unter ihm ein Vogel, rechts eine sich umblickende Gestalt. Die Giganten waren Riesengestalten der griechischen Mythologie, die im Auftrag ihrer Mutter Erde (griechisch: Ge) die Herrschaft des Zeus und der olympischen Götter stürzen sollten.
Zeit:
500 - 475 v. Chr.
Kultur
Etruskisch
Fundort:
Monteromano (nahe Tarquinia, Italien)
Material/Technik:
Bronzeblech, Relief in Gesenktechnik
Maße:
6 cm × 50,1 cm × 0,03 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, VI 4647
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; aus Slg. A., Castellani, Rom; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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