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Venusfest (Fest der Venus Verticordia)

um 1636/1637 | Peter Paul Rubens

Das Bild feiert die Allmacht der Liebe. Es geht u. a. auf die antike Beschreibung eines griechischen Gemäldes zurück, auf dem ein Kultbild der Aphrodite von Nymphen geschmückt und von geflügelten Eroten umtanzt wurde. Tizian, Rubens’ großes Vorbild, hatte sich davon um 1518 zu einem berühmten, dann von Rubens kopierten Gemälde inspirieren lassen. Der offene Pinselstrich und die differenzierte Farbigkeit sind ein Bekenntnis zum späten Tizian; die ekstatische Intensität im Wiedererleben der Antike ist hingegen Rubens’ ureigenste Tat.

Das Bild feiert die Allmacht der Liebe. Es geht u. a. auf die antike Beschreibung eines griechischen Gemäldes zurück, auf dem ein Kultbild der Aphrodite von Nymphen geschmückt und von geflügelten Eroten umtanzt wurde. Tizian, Rubens’ großes Vorbild, hatte sich davon um 1518 zu einem berühmten, dann von Rubens kopierten Gemälde inspirieren lassen. Der offene Pinselstrich und die differenzierte Farbigkeit sind ein Bekenntnis zum späten Tizian; die ekstatische Intensität im Wiedererleben der Antike ist hingegen Rubens’ ureigenste Tat.

Künstler/in:
Peter Paul Rubens (1577 Siegen - 1640 Antwerpen) DNB

Zeit:
um 1636/1637

Objektbezeichnung
Gemälde

Kultur
Flämisch

Material/Technik:
Leinwand

Maße:
217 × 350 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie

Inv. Nr.
Gemäldegalerie, 684

Provenienz
1685 kaiserliche Slg. Prag; 1733 kaiserliche Slg. Wien