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Totenkranz
3. Jh. v. Chr.
Auf einen dünnen, bandartigen Grundstreifen sind mittels feiner Drähte mehrere Reihen von übereinandergeschuppten Lorbeerblättern und in der Mitte eine Rosette geheftet, auf die hin die Blätter ausgerichtet sind. In die durchbohrten Enden des Grundstreifens ist zwischen zwei Köpfen je ein Viergespann getrieben. Das extrem dünne Material legt nahe, dass der Kranz für eine Verwendung im Bestattungskult vorgesehen war. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Kränze dieser Art auch im Leben getragen wurden. Die Etrusker gehörten zu den hervorragendsten Goldschmieden des Altertums. Bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. finden sich in Etrurien Gräber mit reichen Goldschmuckbeigaben, wobei das Edelmetall in Etrurien selbst nicht vorkam, sondern importiert werden musste.


Auf einen dünnen, bandartigen Grundstreifen sind mittels feiner Drähte mehrere Reihen von übereinandergeschuppten Lorbeerblättern und in der Mitte eine Rosette geheftet, auf die hin die Blätter ausgerichtet sind. In die durchbohrten Enden des Grundstreifens ist zwischen zwei Köpfen je ein Viergespann getrieben. Das extrem dünne Material legt nahe, dass der Kranz für eine Verwendung im Bestattungskult vorgesehen war. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Kränze dieser Art auch im Leben getragen wurden. Die Etrusker gehörten zu den hervorragendsten Goldschmieden des Altertums. Bereits im 7. Jahrhundert v. Chr. finden sich in Etrurien Gräber mit reichen Goldschmuckbeigaben, wobei das Edelmetall in Etrurien selbst nicht vorkam, sondern importiert werden musste.
Zeit:
3. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Kopfschmuck
Kultur
Etruskisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Goldfolie, geprägt, auf Goldblechstreifen montiert
Maße:
H. 6,5 cm, L. 27,5 cm, Gew. 23,05 g
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, VII 963
Provenienz
Oesterr. Museum Wien; 1884 Geschenk von Adolf, von, Zinner; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert
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