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Julia Domna
193 - 210 n. Chr.
Julia Domna war eine Tochter des syrischen Sonnenpriesters Bassianus und heiratete 185 n. Chr. den aus Nordafrika stammenden späteren Kaiser Septimius Severus (reg. 193 - 211 n. Chr.). Das Porträt mit abnehmbarem Haarteil und hohem Diadem ist eines ihrer zahlreich erhaltenen Bildnisse. Charakteristisch sind das runde, etwas mollige Gesicht und der breite, schmallippige Mund mit leicht nach oben gezogenen Mundwinkeln. Die lebendige, plastisch modellierte Oberfläche des Gesichts mit der feinen Politur steht in reizvollem Kontrast zur starren, aufgesetzten Frisur. Das füllige lange Haar ist von einem Mittelscheitel aus in dichte Wellen gelegt und tief im Nacken zu einem hohen geflochtenen Knoten aufgesteckt. Das ursprünglich bemalte Diadem war eigentlich ein Attribut griechischer Göttinnen und wurde später von römischen Kaiserinnen als Zeichen ihrer herausragenden Stellung übernommen.
(M. Laubenberger)


Julia Domna war eine Tochter des syrischen Sonnenpriesters Bassianus und heiratete 185 n. Chr. den aus Nordafrika stammenden späteren Kaiser Septimius Severus (reg. 193 - 211 n. Chr.). Das Porträt mit abnehmbarem Haarteil und hohem Diadem ist eines ihrer zahlreich erhaltenen Bildnisse. Charakteristisch sind das runde, etwas mollige Gesicht und der breite, schmallippige Mund mit leicht nach oben gezogenen Mundwinkeln. Die lebendige, plastisch modellierte Oberfläche des Gesichts mit der feinen Politur steht in reizvollem Kontrast zur starren, aufgesetzten Frisur. Das füllige lange Haar ist von einem Mittelscheitel aus in dichte Wellen gelegt und tief im Nacken zu einem hohen geflochtenen Knoten aufgesteckt. Das ursprünglich bemalte Diadem war eigentlich ein Attribut griechischer Göttinnen und wurde später von römischen Kaiserinnen als Zeichen ihrer herausragenden Stellung übernommen.
(M. Laubenberger)
Zeit:
193 - 210 n. Chr.
Objektbezeichnung
Porträtkopf
Kultur
Römisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Marmor
Maße:
32,5 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 147
Provenienz
Wutky, Michael, Maler, Wien; 1803 Kauf
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