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Deckelpokal mit Frau am Ziehbrunnen
um 1525/30 | Ludwig Krug d. J.
Das Schaubuffet als Mittel fürstlicher Repräsentation Höfische Feste dienten von jeher dazu, der zugelassenen Öffentlichkeit Status und Reichtum des Gastgebers zu demonstrieren. Im 15. Jahrhundert gehörten dazu unter anderem die sogenannten „Schaubuffets“, auf denen Kostbarkeiten arrangiert wurden. Gefäße aus Gold, Silber und Bergkristall standen dort neben Greifenklauen, sogenannten Natternzungenkredenzen oder Maserholzpokalen: Materialien, denen magische Kräfte in der Abwehr von Gift zugesprochen wurde.



Das Schaubuffet als Mittel fürstlicher Repräsentation Höfische Feste dienten von jeher dazu, der zugelassenen Öffentlichkeit Status und Reichtum des Gastgebers zu demonstrieren. Im 15. Jahrhundert gehörten dazu unter anderem die sogenannten „Schaubuffets“, auf denen Kostbarkeiten arrangiert wurden. Gefäße aus Gold, Silber und Bergkristall standen dort neben Greifenklauen, sogenannten Natternzungenkredenzen oder Maserholzpokalen: Materialien, denen magische Kräfte in der Abwehr von Gift zugesprochen wurde.
Künstler/in:
Ludwig Krug d. J. (um 1489/90 Nürnberg - 1532 Nürnberg) DNBarrow_outward
Zeit:
um 1525/30
Objektbezeichnung
Gefäß; Deckelpokal
Kultur
Nürnberg
Material/Technik:
Silber, vergoldet
Maße:
45,5 cm × 14,8 cm × 14,8 cm
Stempel / Zeichen
Nürnberger Beschau; R 3, Nr.3687
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer
Inv. Nr.
Kunstkammer, 898
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