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Büste mit Porträtkopf eines Kindes

Mitte 1.-Mitte 2. Jahrhundert

Das Porträt eines kleinen Kindes (Mädchen oder Knabe?) mit Pausbacken und feinen, fedrigen Haaren stammt wohl von einer antiken römischen Grabbüste. Früh verstorbene Kinder wurden oft mit melancholischem Ausdruck dargestellt. Bei der Wiederentdeckung hat der unbekannte Bildhauer das Kinderköpfchen mit einer antikisierenden Büste ergänzt. Das Gewand, ein fransenbesetzter Mantel, wird vorne durch einen dekorativen Knoten zusammengehalten, er ähnelt dem der Göttin Isis.

(M. Laubenberger)

Das Porträt eines kleinen Kindes (Mädchen oder Knabe?) mit Pausbacken und feinen, fedrigen Haaren stammt wohl von einer antiken römischen Grabbüste. Früh verstorbene Kinder wurden oft mit melancholischem Ausdruck dargestellt. Bei der Wiederentdeckung hat der unbekannte Bildhauer das Kinderköpfchen mit einer antikisierenden Büste ergänzt. Das Gewand, ein fransenbesetzter Mantel, wird vorne durch einen dekorativen Knoten zusammengehalten, er ähnelt dem der Göttin Isis.

(M. Laubenberger)

Zeit:
Mitte 1.-Mitte 2. Jahrhundert

Objektbezeichnung
Porträtbüste

Kultur
Römisch

Fundort:
Unbekannt

Material/Technik:
Marmor

Maße:
H. (Kopf 18,5 cm): 53 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1353

Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen

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