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Asklepios
1.-2. Jahrhundert
Die Statuette des Asklepios, des griechischen Gottes der Heilkunst, ist in einen reich drapierten Mantel gehüllt, der von der linken Schulter herabfällt und die Brust freilässt. Das Spiel der divergierend verlaufenden Falten bildet einen wirkungsvollen Kontrast zum ruhigen Standmotiv. Der Gott hat den Schlangenstab unter die linke Achsel geschoben und stützt den rechten Arm in die Hüfte. Die Statue geht auf ein spätklassisches griechisches Original zurück, das man mit dem karischen Bildhauer Bryaxis in Verbindung brachte; er wirkte um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. an der plastischen Ausschmückung des Mausoleums von Halikarnassos mit.




Die Statuette des Asklepios, des griechischen Gottes der Heilkunst, ist in einen reich drapierten Mantel gehüllt, der von der linken Schulter herabfällt und die Brust freilässt. Das Spiel der divergierend verlaufenden Falten bildet einen wirkungsvollen Kontrast zum ruhigen Standmotiv. Der Gott hat den Schlangenstab unter die linke Achsel geschoben und stützt den rechten Arm in die Hüfte. Die Statue geht auf ein spätklassisches griechisches Original zurück, das man mit dem karischen Bildhauer Bryaxis in Verbindung brachte; er wirkte um die Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. an der plastischen Ausschmückung des Mausoleums von Halikarnassos mit.
Zeit:
1.-2. Jahrhundert
Objektbezeichnung
Statuette
Kultur
Römisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Marmor
Maße:
95 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 1172
Provenienz
Slg. Este - Catajo; im Besitz von Erzherzog Franz Ferdinand; 1923 inventarisch übernommen
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