Doppelseitiges Maskenrelief

Römisch, Mittlere Kaiserzeit, 1. Hälfte 2. Jh. n. Chr.

 

 

Doppelseitiges Maskenrelief

Links stehen auf einem schmalen Felsband wie auf einem Regal eine bärtige komische und eine unbärtige dionysische Maske, in der rechten unteren Ecke lehnt - wie die erste mit weit aufgerissenem Mund - eine weitere komische Maske. Dazwischen befindet sich ein Pfeiler, an den der krumme Stab des Hirten (pedum) gebunden ist, darunter eine Lyra. Von rechts ist ein kleiner Eros herbeigeflogen und prallt entsetzt vor den fratzenhaften Masken zurück. Die dionysischen Attribute an der rechten oberen Ecke (Tympanon, Doppelflöte und Thyrsosstab) sind ergänzt. Auf der Rückseite sieht man in sehr schwachem Relief zwei einander zugewandte tragische Masken, dazwischen ein hoher Pfeiler mit bekrönendem Tympanon und aufgehängtem Hirtenstab; zwei weitere Pfeiler rechts und links am Bildrand.

Currently not displayed.

Object data

Culture

Römisch

Period

Mittlere Kaiserzeit

Dated

1. Hälfte 2. Jh. n. Chr.

Fundort

Rom (Italien|)

Material

Marmor

Dimensions

H. 32 cm, B. 44 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. No.

Antikensammlung, I 119

Provenienz

Wutky, Michael, Maler, Wien; 1803 Kauf

Kunst & Patenschaft

Viele unserer Objekte sind auf der Suche nach Paten. Mit einer Kunstpatenschaft tragen Sie dazu bei, die Schätze der Kunstgeschichte für die Zukunft zu bewahren.
Als Kunstpate fördern Sie mit Ihrer Spende direkt und nachhaltig die wissenschaftliche Dokumentation, Erforschung, Restaurierung und Präsentation der Kunstbestände des Kunsthistorischen Museums Wien.

Werden Sie Kunstpate