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“Dulle Griet” on a Raid before the Entrance to Hell

Als „Dulle Griet“, die verrückte Grete, wurde die zur Zeit Pieter Breughels d. Ä. bereits sprichwörtlich belegte Vorstellung einer bösen, zänkischen und ihren Mann unterdrückenden Frau bezeichnet, die vor nichts und niemandem Angst hat und es sogar mit dem Teufel aufnimmt. Hier vertreibt sie schwungvoll mit ihrem Besen Dämonen vor dem Höllenschlund, angedeutet durch ein Feuer. Sie hat jedoch keine Zauberkräfte, ist also keine Hexe, und ihr wurde Habsucht nachgesagt, angedeutet durch die Goldgegenstände in der Schürze.

Als „Dulle Griet“, die verrückte Grete, wurde die zur Zeit Pieter Breughels d. Ä. bereits sprichwörtlich belegte Vorstellung einer bösen, zänkischen und ihren Mann unterdrückenden Frau bezeichnet, die vor nichts und niemandem Angst hat und es sogar mit dem Teufel aufnimmt. Hier vertreibt sie schwungvoll mit ihrem Besen Dämonen vor dem Höllenschlund, angedeutet durch ein Feuer. Sie hat jedoch keine Zauberkräfte, ist also keine Hexe, und ihr wurde Habsucht nachgesagt, angedeutet durch die Goldgegenstände in der Schürze.

Artist:
David III. Ryckaert (1612 - 1661 Antwerpen) DNB

Time:
1651/59

Object Name
Painting

Culture
Flemish

Material/technology:
oak wood

Dimensions:
Overall: 49 cm × 64 cm × 0,7 cm
Framed: 64 cm × 79,5 cm × 5 cm

Copyright
Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie

Invs.
Gemäldegalerie, 722

Provenance
1780 Coll. Duke Carl of Lorraine, Brussels; acquired 1780