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Thronende Göttin
Anfang 5. Jh. v. Chr.
Majestätisch sitzt die Göttin auf einem Thronsessel mit hoher Rückenlehne, auf deren seitlichen Ausbuchtungen Palmetten aufgemalt sind. Die Hände ruhen auf den Knien, die Arme sind fest an den Körper gepresst, den ein eng anliegendes Gewand umhüllt. Während die Vorderseite der Terrakotta aus einer einteiligen Matrize geformt ist, wurde die Rückseite mit der Hand glatt verstrichen. Von der einstmals lebhaften Bemalung in Mattfarben sind noch deutliche Spuren vorhanden. Die Statuette stammt aus einer Werkstätte in Athen, wo sich den zahlreichen Funden zufolge dieser Typus vom Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis um 460 v. Chr. besonderer Beliebtheit erfreute. Vielleicht war das direkte Vorbild dieser blockhaften, auf strenge Frontalität ausgerichteten Statuette die archaische Kultstatue der Athena in ihrem Tempel auf der Akropolis.


Majestätisch sitzt die Göttin auf einem Thronsessel mit hoher Rückenlehne, auf deren seitlichen Ausbuchtungen Palmetten aufgemalt sind. Die Hände ruhen auf den Knien, die Arme sind fest an den Körper gepresst, den ein eng anliegendes Gewand umhüllt. Während die Vorderseite der Terrakotta aus einer einteiligen Matrize geformt ist, wurde die Rückseite mit der Hand glatt verstrichen. Von der einstmals lebhaften Bemalung in Mattfarben sind noch deutliche Spuren vorhanden. Die Statuette stammt aus einer Werkstätte in Athen, wo sich den zahlreichen Funden zufolge dieser Typus vom Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis um 460 v. Chr. besonderer Beliebtheit erfreute. Vielleicht war das direkte Vorbild dieser blockhaften, auf strenge Frontalität ausgerichteten Statuette die archaische Kultstatue der Athena in ihrem Tempel auf der Akropolis.
Zeit:
Anfang 5. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Statuette
Kultur
Griechisch
Fundort:
Marathon (Griechenland)
Material/Technik:
Ton
Maße:
H. 18,5 cm, 586 g
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, V 401
Provenienz
Hillmann, Karl, Wien; 1864 Legat
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