Zur Navigation springen Zum Inhalt springen Zum Kontakt springen Zur Suche springen Zur Suche springen Zum Footer springen

Sitzender Jüngling

310 - 300 v. Chr.

Der Kantharos, ein Trinkgefäß auf hohem Fuß und mit zwei hochgezogenen Henkeln, ist auf griechischen Vasen das stets wiederkehrende Attribut und Kultgefäß des Gottes Dionysos. Als Gefäß ist er in Athen seit dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. bekannt, vom ausgehenden 6. Jahrhundert an wurden diese Trinkbecher fast ausschließlich in Böotien hergestellt und bis ins 4. Jahrhundert in den Heiligtümern, wie dem Kabirion, einem dionysischen Mysterienkult, benutzt. Im 5. Jahrhundert v. Chr. übernahmen auch Töpfer in Apulien diese Form, die sie bis in hellenistische Zeit überlieferten. Auf der Vorderseite dieses Kantharos, der aus einer apulischen Werkstätte stammt, ist ein sitzender, nackter Jüngling mit Schale und Lorbeerzweig, auf der Hinterseite ein Frauenkopf mit Haube dargestellt. Dem White Sakkos-Maler zugeschrieben.

Der Kantharos, ein Trinkgefäß auf hohem Fuß und mit zwei hochgezogenen Henkeln, ist auf griechischen Vasen das stets wiederkehrende Attribut und Kultgefäß des Gottes Dionysos. Als Gefäß ist er in Athen seit dem frühen 6. Jahrhundert v. Chr. bekannt, vom ausgehenden 6. Jahrhundert an wurden diese Trinkbecher fast ausschließlich in Böotien hergestellt und bis ins 4. Jahrhundert in den Heiligtümern, wie dem Kabirion, einem dionysischen Mysterienkult, benutzt. Im 5. Jahrhundert v. Chr. übernahmen auch Töpfer in Apulien diese Form, die sie bis in hellenistische Zeit überlieferten. Auf der Vorderseite dieses Kantharos, der aus einer apulischen Werkstätte stammt, ist ein sitzender, nackter Jüngling mit Schale und Lorbeerzweig, auf der Hinterseite ein Frauenkopf mit Haube dargestellt. Dem White Sakkos-Maler zugeschrieben.

Zeit:
310 - 300 v. Chr.

Objektbezeichnung
Kantharos

Kultur
Unteritalisch

Fundort:
Unbekannt

Material/Technik:
Ton

Maße:
H. 23,5 cm, B. (mit Henkel) 21,5 cm

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, IV 4023

Provenienz
Oesterr. Museum Wien; Kauf aus der Slg. Zerjan; 1940 Übernahme; 1941 inventarisiert