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Mechanischer Himmelsglobus
1583/84 | Johannes Reinhold d.Ä.
Rudolf II. und die Kunst der Zeitmessung Der Kaiser förderte am Prager Hof die enge Zusammenarbeit zwischen Astronomen, Mathematikern und Uhrmachern. Als Folge entstanden bahnbrechende Werke der Feinmechanik. Bei der sog. „Wiener Planetenuhr“ handelt es sich um die erste Uhr mit einer Darstellung des heliozentrischen Planetensystems, bei der sog. „Wiener Kristalluhr“ um die älteste erhaltene Uhr mit Sekundenanzeige. Den Himmelsglobus und die emaillierte Tischuhr erwarb Rudolf II. in Augsburg.





Rudolf II. und die Kunst der Zeitmessung Der Kaiser förderte am Prager Hof die enge Zusammenarbeit zwischen Astronomen, Mathematikern und Uhrmachern. Als Folge entstanden bahnbrechende Werke der Feinmechanik. Bei der sog. „Wiener Planetenuhr“ handelt es sich um die erste Uhr mit einer Darstellung des heliozentrischen Planetensystems, bei der sog. „Wiener Kristalluhr“ um die älteste erhaltene Uhr mit Sekundenanzeige. Den Himmelsglobus und die emaillierte Tischuhr erwarb Rudolf II. in Augsburg.
Künstler/in:
Johannes Reinhold d.Ä. (1550 Liegnitz/Schlesien - 1596 Augsburg)
Zeit:
1583/84
Objektbezeichnung
Wissenschaftliches Instrument; Globus
Kultur
Augsburg
Material/Technik:
Kupferlegierung, vergoldet, teilweise bemalt, Silber, Email, schwarz gebeiztes Holz; Werk: Eisen
Maße:
H. 53,8 cm
Signatur
IO.RE.
Beschriftung
"DEVICCA ANNO 1583"; "1584 FACTVM IN AVGVSTA PER GEORGIVM ROLL"
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer
Inv. Nr.
Kunstkammer, 854
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