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Hexenküche

um 1610 | Frans II. Francken

Ein Hexensabbat wird vorbereitet: links wird gemeinsam mit Dämonen vermutlich eine Flugsalbe zusammengebraut, die eine alte Frau rechts einer Nackten auf den Rücken streicht. Daneben entkleiden sich zwei bürgerlich gekleidete Frauen, um die nächsten in dieser Behandlung zu sein. Anfang des 17. Jhdts, als Hexenverfolgung in Europa legal war, wurde sie in der flämischen Kunst wiederholt dargestellt. Es spiegelt frauenfeindliche Vorstellungen und männliche Ängste wider. Im Vordergrund steht am Boden rechts in einem magischen Kreis, wessen die Frauen beschuldigt wurden: „Tuverye“ (Zauberei).

Ein Hexensabbat wird vorbereitet: links wird gemeinsam mit Dämonen vermutlich eine Flugsalbe zusammengebraut, die eine alte Frau rechts einer Nackten auf den Rücken streicht. Daneben entkleiden sich zwei bürgerlich gekleidete Frauen, um die nächsten in dieser Behandlung zu sein. Anfang des 17. Jhdts, als Hexenverfolgung in Europa legal war, wurde sie in der flämischen Kunst wiederholt dargestellt. Es spiegelt frauenfeindliche Vorstellungen und männliche Ängste wider. Im Vordergrund steht am Boden rechts in einem magischen Kreis, wessen die Frauen beschuldigt wurden: „Tuverye“ (Zauberei).

Künstler/in:
Frans II. Francken (1581 - 1642 Antwerpen) DNB

Zeit:
um 1610

Objektbezeichnung
Gemälde

Kultur
Niederländisch, Flämisch

Material/Technik:
Eichenholz

Maße:
Bildmaß : 52 × 66,1 × 0,7 cm
Rahmenmaße Galerierahmen mit Beschriftung: 66,5 × 80,5 × 5 cm

Beschriftung
rechts unten: toverye

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Gemäldegalerie

Inv. Nr.
Gemäldegalerie, 1074

Provenienz
1773 in der weltlichen Schatzkammer nachweisbar;