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Halber Reiterharnisch
Für seine Ambraser Heldenrüstkammer erwarb Erzherzog Ferdinand II. von Tirol auch den Harnisch des Siegers von St. Quentin 1557. Der in Wien erhaltene Harnisch ist der Rest einer großen Harnischgarnitur aus Stechküriss, Feldküriss und Harnasch. Vom Harnasch ist nur die Schützenhaube vorhanden, die hier den zum Feldküriss gehörenden Helm ersetzt. Da eine derartig große Garnitur hohe Kosten verursachte, musste für ihre Anschaffung ein triftiger Grund vorliegen. Dieser könnte die Ernennung Filiberto Emanueles zum Statthalter der Niederlande 1556 oder seine Heirat mit Margarethe sein.

Für seine Ambraser Heldenrüstkammer erwarb Erzherzog Ferdinand II. von Tirol auch den Harnisch des Siegers von St. Quentin 1557. Der in Wien erhaltene Harnisch ist der Rest einer großen Harnischgarnitur aus Stechküriss, Feldküriss und Harnasch. Vom Harnasch ist nur die Schützenhaube vorhanden, die hier den zum Feldküriss gehörenden Helm ersetzt. Da eine derartig große Garnitur hohe Kosten verursachte, musste für ihre Anschaffung ein triftiger Grund vorliegen. Dieser könnte die Ernennung Filiberto Emanueles zum Statthalter der Niederlande 1556 oder seine Heirat mit Margarethe sein.
Besitzer/in:
Emanuele Filiberto Sohn d. Carlo III. di Savoia (1528 - 1580) DNBarrow_outward
Zeit:
um 1555
Objektbezeichnung
Halber Reiterharnisch
Kultur
Süddeutsch (Augsburg)
Material/Technik:
Blankes Eisen, teilweise geätzt und feuervergoldet, teilweise geätzt und schwarz gefüllt. Leder.
Maße:
auf Eisenplatte: H. 175 cm, B. 75 cm, T. 60 cm
Maße ohne Platte: H. cm, B. cm, T. cm
Gesamtgewicht exkl. Figurine, exkl. Eisenplatte: 15,95 kg
Signatur
keine
Beschriftung
keine
Stempel / Zeichen
keine
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer
Inv. Nr.
Hofjagd- und Rüstkammer, A 697
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