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Grabrelief: Reiter
1. - 3. Jh. n. Chr.
Im gerahmten Bildfeld ist der Verstorbene als heroisierter Reiter dargestellt. In der Rechten hält er eine Schale, sein Mantel (Chlamys) weht im Rücken. Rechts steht ein Opferaltar, auf dem ein Kegel die lodernde Flamme andeutet, dahinter ein kahler Baum. Um ihn windet sich eine Schlange als Symbol für die Unterwelt. Die Darstellung eines Reiterheros, der auf einen Altar und einen Baum mit Schlange zureitet, gehört neben den Totenmahlszenen zu den häufigsten unter den kleinasiatischen Grabreliefs.

Im gerahmten Bildfeld ist der Verstorbene als heroisierter Reiter dargestellt. In der Rechten hält er eine Schale, sein Mantel (Chlamys) weht im Rücken. Rechts steht ein Opferaltar, auf dem ein Kegel die lodernde Flamme andeutet, dahinter ein kahler Baum. Um ihn windet sich eine Schlange als Symbol für die Unterwelt. Die Darstellung eines Reiterheros, der auf einen Altar und einen Baum mit Schlange zureitet, gehört neben den Totenmahlszenen zu den häufigsten unter den kleinasiatischen Grabreliefs.
Zeit:
1. - 3. Jh. n. Chr.
Objektbezeichnung
Grabdenkmal
Kultur
Griechisch
Fundort:
Ephesos (Selçuk, Kleinasien, Türkei)
Material/Technik:
Marmor
Maße:
L/H 35 × B 34 × D/T 9 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, I 871
Provenienz
Österreichisches archäologisches Institut, in Ajasoluk erworben; 1905 Geschenk; 1911 nachträglich inventarisiert
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Leopold Wilhelm, geboren 1614, Bischof v. Passau u. Straßburg 1625, v. Halberstadt 1628, v. Olmütz 1637, v. Breslau 1655, Hoch- und Deutschmeister 1642, Statthalter d. Niederlande 1646-56, gestorben 1662; Sohn Kaiser Ferdinands II. aus 1. Ehe Gonzales Coques vor 1659



