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Goldreliquiar

5. Jh. n. Chr.

Das aus Goldblechstreifen zusammengesetzte Kleinod hat einen zarten, verzierten Schiebedeckel, in dessen Mitte sich ein mit blauem Email ausgefülltes Kreuz befindet, das von einem Flechtband aus Golddraht umrahmt wird. Die Ecken werden von je sechs traubenförmig angeordneten Goldkügelchen mit zwei einzelnen Perlen dazwischen ausgefüllt. Flache Muster in Treibarbeit (Kreuze, Blätter, Flechtbänder) verzieren die Wände des Kästchens. Das Goldkästchen wurde im Jahr 1860 zusammen mit der Pyxis Inv.-Nr. VII 760 bei einer Grabung auf dem Domplatz von Pola (Pula) gefunden, wo sich ursprünglich die Kirche des hl. Apostels Thomas befunden hatte. (M. Laubenberger)

Das aus Goldblechstreifen zusammengesetzte Kleinod hat einen zarten, verzierten Schiebedeckel, in dessen Mitte sich ein mit blauem Email ausgefülltes Kreuz befindet, das von einem Flechtband aus Golddraht umrahmt wird. Die Ecken werden von je sechs traubenförmig angeordneten Goldkügelchen mit zwei einzelnen Perlen dazwischen ausgefüllt. Flache Muster in Treibarbeit (Kreuze, Blätter, Flechtbänder) verzieren die Wände des Kästchens. Das Goldkästchen wurde im Jahr 1860 zusammen mit der Pyxis Inv.-Nr. VII 760 bei einer Grabung auf dem Domplatz von Pola (Pula) gefunden, wo sich ursprünglich die Kirche des hl. Apostels Thomas befunden hatte. (M. Laubenberger)

Zeit:
5. Jh. n. Chr.

Objektbezeichnung
Reliquienbehälter

Kultur
Frühchristlich

Fundort:
Pola (heute Pula, Istrien, Kroatien)

Material/Technik:
Gold, Email

Maße:
H. 1,6 cm, L. 2,3 cm, B. 1,9 cm, Gew. 11,5 g

Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung

Inv. Nr.
Antikensammlung, VII 761

Provenienz
Gramaticopolo, Don. Domherr in Pola; 1888 Geschenk