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Fechtschwert

um 1500

Der anderthalbhändige Griff des Schwertes ist mit Leder überzogen, welches Spuren von Bemalung in rot-weiß-roten Streifen trägt; ein Hinweis auf die Herkunft des Schwertes aus der habsburgischen Rüstkammer. Die Charakteristik des Schwertes als sportliches Fechtschwert zeigen die zwei ausgesparten stumpfen Handgriffe beim Ansatz und in der Mitte der schmalen Klinge. Wie Fechtbücher, etwa das von Hans Talhoffer, zeigen, pflegte man beim Fechten und Ringen vielfach die Waffe sowohl beim Griff als auch in der Klingenmitte zu halten.

Der anderthalbhändige Griff des Schwertes ist mit Leder überzogen, welches Spuren von Bemalung in rot-weiß-roten Streifen trägt; ein Hinweis auf die Herkunft des Schwertes aus der habsburgischen Rüstkammer. Die Charakteristik des Schwertes als sportliches Fechtschwert zeigen die zwei ausgesparten stumpfen Handgriffe beim Ansatz und in der Mitte der schmalen Klinge. Wie Fechtbücher, etwa das von Hans Talhoffer, zeigen, pflegte man beim Fechten und Ringen vielfach die Waffe sowohl beim Griff als auch in der Klingenmitte zu halten.

Zeit:
um 1500

Objektbezeichnung:
Fechtschwert

Kultur:
Süddeutsch

Material/Technik:
Klinge: Eisen, geschmiedet. Marke: mit Messing tauschiert. Parierstange, Knauf, Griff: Eisen, geschmiedet, mit Leder ummantelt. Leder: teils bemalt.

Maße:
L 130,5 cm x B 18,5 cm x T 4,5 cm
Gewicht: 1,65 kg

Stempel / Zeichen:
Beiderseits Klingenschmiedmarke am Ricasso und am Handgriff: gestrichelte gestürzte Lilie

Bildrecht:
Kunsthistorisches Museum Wien, Hofjagd- und Rüstkammer

Inv. Nr.:
Hofjagd- und Rüstkammer, A 168