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Bronzezylinder
Mitte 5. Jh. n. Chr.
Der spindelförmige Gegenstand besteht aus einem hohlen zylindrischen Körper mit je einer flachen Ringscheibe als oberen und unteren Abschluß. Die teilweise fehlerhaft eingepunktete lateinische Inschrift nennt einen hochrangigen Reichsfunktionär, Flavius Antonius Messalla Vivianus, der Konsul des Jahres 463 n.Chr. war. Ein weiterer Name ist in griechischer Schrift dünn im unteren Teil des Schaftes eingeritzt. Das ungewöhnliche Gerät erinnert in seiner Form an eine Buchrolle. Es handelt sich vielleicht um einen Fackelhalter, der als eine Art offizielle Amtsinsignie dieses Konsuls interpretiert werden kann. Seine genaue Funktion ist unklar, es sind nur wenige Vergleichsbeispiele bekannt, die aus einem Kontext stammen, der auf die Verwendung hinweisen könnte (Wagenbestandteil?).

Der spindelförmige Gegenstand besteht aus einem hohlen zylindrischen Körper mit je einer flachen Ringscheibe als oberen und unteren Abschluß. Die teilweise fehlerhaft eingepunktete lateinische Inschrift nennt einen hochrangigen Reichsfunktionär, Flavius Antonius Messalla Vivianus, der Konsul des Jahres 463 n.Chr. war. Ein weiterer Name ist in griechischer Schrift dünn im unteren Teil des Schaftes eingeritzt. Das ungewöhnliche Gerät erinnert in seiner Form an eine Buchrolle. Es handelt sich vielleicht um einen Fackelhalter, der als eine Art offizielle Amtsinsignie dieses Konsuls interpretiert werden kann. Seine genaue Funktion ist unklar, es sind nur wenige Vergleichsbeispiele bekannt, die aus einem Kontext stammen, der auf die Verwendung hinweisen könnte (Wagenbestandteil?).
Zeit:
Mitte 5. Jh. n. Chr.
Objektbezeichnung
Geräteteil
Kultur
Oströmisch
Fundort:
Unbekannt
Material/Technik:
Bronze
Maße:
H.: 21,7 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Antikensammlung
Inv. Nr.
Antikensammlung, VI 5453
Provenienz
SOCOWI (G., Hamamciyan), Kunsthandel Wien; 2005 Kauf
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