Das Neue Reich (18. bis 20. Dynastie): Schneller, besser, weiter?
Führung mit Melanie Gundacker | In deutscher Sprache
Teil der Reihe: Donnerstagabend im Museum
Für die Teilnahme an dieser Veranstaltung benötigen Sie auch ein Eintrittsticket!

Relieffragment Ramses' II. und seiner Mutter Tuia, Memphis (vermutlich), 19. Dynastie, späte Regierungszeit Ramses' II., ca. 1264-1237 v. Chr.
Ramses II. und seine Mutter opfern dem thronenden Gott Osiris. Ramses trägt die Blaue Krone; in den Händen hält er eine Räucherschale und ein Waschgefäß. Seine Mutter trägt ein HesGefäß und ein Sistrum (ein Rasselinstrument). Über dem König ist eine Sonnenscheibe abgebildet. Die Namen des Königs, seiner Mutter und des Gottes sind in der Inschrift genannt.
Titel:
Relieffragment Ramses' II. und seiner Mutter Tuia
Zeit:
19. Dynastie, späte Regierungszeit Ramses' II., ca. 1264-1237 v. Chr.
Infos zur Führung
Erneut herrschten das Chaos. Erneut stand Ägypten ohne einen Pharao da. Doch aus den Wirren der 2. Zwischenzeit sollte sich das Neue Reich (ca. 1550-1070 v. Chr.) erheben und sich zu einem Imperium ungesehenen Ausmaßes entwickeln. Technologische Innovationen, Fernhandel, Kriegszüge und diplomatische Beziehungen bestimmten den Alltag, Männer und Frauen prägten die Politik, die Kultur und die Kunst. Von der Stamm-Mutter der 18. Dynastie über den ersten Friedensvertrag der Menschheitsgeschichte bis hin zum Kollaps der Bronzezeit – das Neue Reich bietet bis heute Spannung und Faszination.
Treffpunkt
Eingangshalle des Kunsthistorischen Museums
Maria-Theresien-Platz, 1010 Wien