Sog. Glockenturmautomat

um 1580, Zugeschrieben an: Hans Schlottheim

 

 

Sog. Glockenturmautomat

Dieser Automat nimmt Bezug auf die Aufführung einer Schauspieltruppe, die Erzherzog Ferdinand II. 1579 in Venedig persönlich erlebte. Sein Neffe, Herzog Ferdinand von Bayern, machte ihm später den Turm zum Geschenk, dessen Figuren die derb-drastischen Szenen der Darbietungen aufgreifen. Aus einer Tür, die sich beim Abspielen öffnet, streckt eine der Figuren dem Betrachter ihr nacktes Gesäß entgegen. Die Funktionsweise und die Musik des Automaten können Sie in diesem Raum auf den Tablet-Computern bei den Sitzbänken erleben.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer Wien Raum XXIV

Objektdaten

Objektbezeichnung

Automat

Kultur

Augsburg

Datierung

um 1580

Zugeschrieben an

Hans Schlottheim (1544/47 Naumburg/Saale - 1624/25 Augsburg) - GND

Material/Technik

Bronze, feuervergoldet, Figuren teilweise bekleidet, Glas, Metall und Holz bemalt

Maße

H. 110,8 cm, B. 24,7 cm, T. 20,5 cm

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Kunstkammer

Inv. Nr.

Kunstkammer, 838

Kunstkammer Wien: der Glockenturmautomat

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