Zurück

Netzbecher (Diatretglas): Netzbecher aus Daruvar

Römisch, Spätantik, 4. Jh. n. Chr.

 

 

Netzbecher aus Daruvar

Zu den bedeutendsten Werken spätantiker Glasschleifkunst gehört das Fragment eines Netzbechers, das 1785 in Daruvar (Kroatien) gefunden wurde: Der kelchförmige Glasbecher wird korbartig von einem durchbrochenen Gitterwerk umgeben, das aus dem Glaskörper herausgeschliffen wurde. Die Inschrift ist zu "FAVENTIBUS" (etwa: "denen, die wohlgesinnt sind") zu ergänzen. Gefäße wie diese waren häufig mit Sinnsprüchen beschriftet, die dem Besitzer Glück bringen sollten. Das Glas spiegelt den Zeitgeschmack der römischen Spätzeit wider und diente vielleicht als Hängelampe.

Derzeit ausgestellt: Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung Raum XV

Objektdaten

Objektbezeichnung

Netzbecher (Diatretglas)

Kultur

Römisch

Periode

Spätantik

Datierung

4. Jh. n. Chr.

Fundort

Daruvar , Kroatien

Material/Technik

Glas

Maße

9,5 cm, 0,22 kg

Bildrecht

Kunsthistorisches Museum Wien, Antikensammlung

Inv. Nr.

Antikensammlung, XIa 186

Provenienz

Khevenhüller-Metsch, Sigmund, Reichsfürst; 1804 Kauf aus dem Nachlaß

Kunst & Patenschaft

Viele unserer Objekte sind auf der Suche nach Paten. Mit einer Kunstpatenschaft tragen Sie dazu bei, die Schätze der Kunstgeschichte für die Zukunft zu bewahren.
Als Kunstpate fördern Sie mit Ihrer Spende direkt und nachhaltig die wissenschaftliche Dokumentation, Erforschung, Restaurierung und Präsentation der Kunstbestände des Kunsthistorischen Museums Wien.

Werden Sie Kunstpate