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Mumienmaske
3.- 1. Jh. v. Chr.
In der Ptolemäerzeit wurde die Mumie nicht von einer kompletten Mumienhülle umschlossen, sondern nur von einzelnen Belagstücken, unter anderem von einer Mumienmaske. Die Kartonagemaske besteht aus drei Lagen Leinwand, die über einem Model geformt und miteinander verleimt wurden. Eine innen und außen angebrachte feine Stuckschicht diente als Malgrund und als Unterlage für Blattgoldauflagen. Die reiche Vergoldung im Gesicht und in der dreigeteilten schwarz-goldenen Strähnenperücke deutet darauf hin, daß es sich beim Toten um eine wohlhabende Persönlichkeit gehandelt haben muß. Die Vergoldung des Gesichts symbolisiert auch die Vereinigung des Toten mit dem Sonnengott.


In der Ptolemäerzeit wurde die Mumie nicht von einer kompletten Mumienhülle umschlossen, sondern nur von einzelnen Belagstücken, unter anderem von einer Mumienmaske. Die Kartonagemaske besteht aus drei Lagen Leinwand, die über einem Model geformt und miteinander verleimt wurden. Eine innen und außen angebrachte feine Stuckschicht diente als Malgrund und als Unterlage für Blattgoldauflagen. Die reiche Vergoldung im Gesicht und in der dreigeteilten schwarz-goldenen Strähnenperücke deutet darauf hin, daß es sich beim Toten um eine wohlhabende Persönlichkeit gehandelt haben muß. Die Vergoldung des Gesichts symbolisiert auch die Vereinigung des Toten mit dem Sonnengott.
Zeit:
3.- 1. Jh. v. Chr.
Objektbezeichnung
Mumienmaske
Kultur
Ägyptisch
Fundort:
Fundort unbekannt
Material/Technik:
Leinen, stuckiert, bemalt und teilweise vergoldet
Maße:
H 48 cm, B 26 cm, T 28 cm
Bildrecht
Kunsthistorisches Museum, Ägyptisch - Orientalische Sammlung
Inv. Nr.
Ägyptische Sammlung, INV 296
Provenienz
1821 Ankauf durch E. A. Burghart in Ägypten
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